Rundstahlbügel Rohrbefestigung mit Korrosions-Konzept

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Rundstahlbügel des Typs RBD nach DIN 3570 (Form A) von Stauff ermöglichen die liegende und hängende Befestigung von Rohrleitungen mit Außendurchmessern und Nennweiten über 500 mm.

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Rundstahlbügel nach DIN mit zweiteiligem ACT-Einsatz.
Rundstahlbügel nach DIN mit zweiteiligem ACT-Einsatz.
(Bilder: Walter Stauffenberg)

Die Rundstahlbügel werden in der Regel aus verzinktem Stahl oder Edelstahl gefertigt. Korrosion zwischen Rohrleitungen und Stahlbügel verhindert das ACT-Konzept. Die Anti-Corrosion Technology steht für einen zweiteiligen Einsatz aus flammhemmendem Kunststoffmaterial, der zwischen dem nach DIN ausgeführten Bügel und dem Rohr platziert wird. Die integrierten Elastomerstreifen – je zwei in jeder Hälfte – führen dabei die Leitung, ohne dass ein metallischer Kontakt der Bauteile möglich ist, und beugen der Bildung von Kontaktkorrosion effektiv vor.

Die Bauweise unterstützt das Abfließen von korrosiven Medien aus dem Spalt zwischen Einsatz und Rohrleitung. Werden die Rundstahlbügel aus Edelstahl ausgeführt, so entspricht die Lösung den am Markt üblichen Anforderungen, wie sie beispielsweise im Norwegischen Offshore-Standards Norsok Z-010 (Revision 3) aus Oktober 2000 (Abschnitt 7.3: Befestigung von Rohrleitungen) definiert werden.

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