Pumpen Robuste Pumpen für die Pflanzenöl-Raffination

Redakteur: Gabriele Ilg

Grundfos hat seine Spiralgehäusepumpen in Norm- bzw. Blockbauweise NK(E) und NB(E) für Einsätze mit hohen Leistungsanforderungen hinsichtlich Fördermenge und Förderhöhe entwickelt.

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Pumpe für die Öl-Raffination
Pumpe für die Öl-Raffination
(Bild: Grundfos)

In der Raffination von Pflanzenölen und Pflanzenfetten kommen klassische Spiralgehäusepumpen und, falls der Feststoffgehalt nicht zu hoch ist, auch mehrstufige Hochdruckpumpen zum Einsatz. Grundfos hat seine Spiralgehäusepumpen in Norm- bzw. Blockbauweise NK(E) und NB(E) – das ‚E‘ steht für die drehzahlvariablen Ausführungen – für hohe Leistungsanforderungen an Fördermenge und Förderhöhe entwickelt.

Für besonders anspruchsvolle Anwendungen (wie das Fördern von Ölen und Fetten bei hohen Temperaturen) wurden die Varianten NKG(E) und NBG(E) gemäß Chemienorm DIN EN 22858 konzipiert. Diese Pumpen zeichnen sich durch eine noch robustere Bauart aus, u.a. mit verstärkten Lagern für eine längere Lebensdauer.

Zudem gibt die DIN EN 22858 für einen entsprechenden Betriebspunkt größere Saug- und Druckstutzen an – das führt zu geringeren Geschwindigkeiten im Saugstutzen und infolge dessen sinkt der erforderliche Vordruck (kleinerer NPSH-Wert). Auch Atex-Ausführungen stehen zur Verfügung.

NKG(E)-Pumpen bieten mehr Platz im Lagergehäuse und können deshalb mit Doppeldichtungen geordert werden. Vor allem Doppeldichtungen in Tandem-Bauweise bewähren sich bei schwierigen Medien, die auskristallisieren oder zum Verkleben neigen. Doppeldichtungen sind auch zum Fördern von Pflanzenölen bei hohen Temperaturen geeignet.

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