Strömungssensoren Robuste Lösung für Heavy-Duty-Industrieprozesse und Druckluft-Technik

Quelle: Pressemitteilung Schmidt Technology 3 min Lesedauer

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Der Strömungssensoren-Hersteller Schmidt Technology präsentiert die Schmidt Strömungssensoren SS 20.700 und SS 23.700 Ex, zwei Lösungen für Heavy-Duty-Anwendungen in Luft und anderen Gasen. Durch in Edelstahl gekapselte Sensorelemente sind sie beständig gegenüber aggressiven Medien und Verschmutzungen.

Der Schmidt Strömungssensor SS 20.700 eignet sich für anspruchsvolle Anwendungen z. B. die Erzeugung von Bio-Gas.(Bild:  Schmidt Technology GmbH)
Der Schmidt Strömungssensor SS 20.700 eignet sich für anspruchsvolle Anwendungen z. B. die Erzeugung von Bio-Gas.
(Bild: Schmidt Technology GmbH)

Die thermischen Schmidt Strömungssensoren SS 20.700 und SS 23.700 Ex können für unterschiedliche Anwendungen wie Druckluftüberwachung, Gasüberwachung bei Prozess-Brennern, Verbrauchserfassung von Gasen und vieles mehr eingesetzt werden. Der Doppelstift-Sensor-Kopf wurde auf die Bedürfnisse von „Heavy-Duty-Anwendungen“ ausgelegt und eignet sich durch die in Edelstahl gekapselten Sensorelemente bestens für anspruchsvolle Anwendungen wie z. B. der Erzeugung von Bio-Gas. Zudem ist der Sensor resistent gegenüber aggressiven Medien.

Der SS 20.700 wie auch der SS 23.700 Ex erfassen neben der Strömungsgeschwindigkeit auch die Mediumstemperatur von -20 °C bis +120 °C. Sie sind in kleinen Rohren ab DN 40 einsetzbar und können bis zu einer Sensorlänge von 600 mm auch den Volumenstrom in großen Kanälen erfassen. Die Sensoren können bis zu einem Überdruck von 16 bar eingesetzt werden.

Der Einbau des Sensors ist denkbar einfach: Einschrauben des Sensors mittels der mitgelieferten Durchgangsverschraubung, im Gasstrom und in der Rohrmitte ausrichten, elektrisch anschließen – fertig.

Der Sensor arbeitet ohne bewegliche Teile und aufgrund des Messprinzips spielen Drift oder Alterung keine Rolle. Durch die in Edelstahl gekapselten Sensorelemente reduziert sich die Wartung des Sensors auf ein Minimum. Sollte dennoch eine Reinigung erforderlich sein, so lässt sich diese einfach durchführen.

Ab sofort ist die Variante SS 23.700 Ex des neuen Sensors erhältlich und deckt nun ebenfalls Heavy-Duty-Anwendungen mit Anforderungen an Gas-ATEX (Zone 2) oder Staub-ATEX (Zone 22) ab. Die Möglichkeiten einer präzisen Strömungsmessung von Luft und anderen Gasen werden laut Firmenangaben erweitert und damit die Grenzen des bisher Machbaren verschoben.

Der spezielle Doppelstift-Sensorkopf erfasst Strömungsgeschwindigkeiten von 0,1 m/s bis zu 220 m/s. Um präzise Messergebnisse in diesem sehr breiten Geschwindigkeitsbereich zu erhalten, wird jeder Sensor in einem Druckwindkanal individuell abgeglichen. Für die Verwendung in unterschiedlichen Gasen ist der Sensor in individuellen Ausführungen lieferbar z. B. für reinen Sauerstoff, Stickstoff, CO2, Argon, Methan, Biogas, Erdgas oder Gasmischungen. Eine besondere Ausführungsvariante des Sensors für Wasserstoffanwendungen befindet ich bereits in Vorbereitung: SS 23.700 Ex H2

Für den Einbau in verschiedene Rohrdurchmesser stehen zwei Standard-Fühlerlängen zur Auswahl. Für schwierige Einbauverhältnisse können beide Modelle ebenfalls in einer abgesetzten Version bestellt werden. Hierbei stehen die Standard-Fühlerlängen zur Auswahl, die Kabellänge zwischen Sensor und Gehäuse kann frei definiert werden (bis zu 10 m). Neben verschiedenen Standardmessbereichen kann der Strömungssensor auch mit einem anwendungsspezifischen Messbereich geliefert werden.

Bei Medien mit einem Sauerstoffanteil von > 21 Vol.% oder dort, wo es auf die strikte Vermeidung von lackbenetzungsstörenden Substanzen ankommt (LABS-Konformität), müssen alle medienberührenden Teile von Fetten, Ölen oder sonstigen brennbaren Bestandteilen gereinigt sein. Zwei spezielle Varianten „Sauerstoff O2 > 21 %" und „LABS-konform" bieten die notwendige Sicherheit für diese Anwendungen.

Zusätzlich verfügt der SS 20.700 standardmäßig über eine Modulschnittstelle zur modularen Erweiterung des Funktionsumfangs des Sensors. Durch die Modulschnittstelle kann der Sensor parametriert, eine Bluetooth Drahtlosübertragung zur Schmidt Sensor App realisiert oder die 7-Segment-Anzeige MD 10.020 angeschlossen werden. Der Schmidt Datenlogger DL 10.010 kann ebenfalls über die Modulschnittstelle betrieben werden. Die Modulschnittstelle verfügt zusätzlich über einen LED-Leuchtring, welcher mittels unterschiedlicher Farbgebung und Pulsung die Kommunikation mit anderen Zusatzmodulen signalisiert. Die Sensorparametrierung ermöglicht z. B. eine Skalierung des Messbereichs auf individuelle Bedürfnisse, die Einstellung einer Dämpfung und vieles mehr.

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