Studie: Gehälter im Maschinenbau

Qualifikation bestimmt das Gehalt im Maschinenbau

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Boni liegen zwischen 1 und 12 % des Jahresgehalts

Wichtig für eine enge Bindung ans Unternehmen, sind auch Sonderleistungen und variable Gehaltsbestandteile. In der vom VDMA regelmäßig durchgeführten Umfrage zur Personalarbeit zeigt sich, dass mehr als 90 % der Unternehmen eine Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmenserfolg als Instrument der Entgeltpolitik bereits einsetzen und mehr als 80 % darüber hinaus sonstige Zusatzleistungen anbieten. Der Studie zufolge liegen die Boni im Durchschnitt zwischen 1 und 12 % der Jahresgehälter. Dies entspricht der marktüblichen Spreizung in der deutschen Industrie.

Zu den häufigsten Zusatzleistungen zählen vermögenswirksame Leistungen und eine betriebliche Altersvorsorge, danach folgen mit einigem Abstand eine eigene Firmenkantine sowie Fahrtkostenzuschüsse, Gesundheitschecks und Fitnessstudios. Rund 10 % der Maschinenbaubetriebe haben einen eigenen Kindergarten eingerichtet. Der Firmenwagen als Zusatzleistung wird laut VDMA-Benchmark zur Personalarbeit 90 % der Führungskräfte und nahezu 50 % der Spezialisten in den Maschinenbauunternehmen angeboten. Die aktuelle Studie zeigt darüber hinaus, dass die Wahlfreiheit beim Fahrzeugtyp und die private Nutzung sehr häufig eingeschränkt sind.

Für die Gehaltsstudie 2016 haben der VDMA und die Hochschule die Antworten von insgesamt 135 Unternehmen mit insgesamt knapp 49.000 Beschäftigten untersucht, wobei gut 34.600 Fallzahlen ausgewertet wurden. Knapp 60 % der teilnehmenden Betriebe haben weniger als 200 Mitarbeiter und sind damit typisch für den mittelständisch geprägten Maschinenbau in Deutschland. 44 Prozent der Befragten hat seinen Sitz im ländlichen Raum, 42 % in einer Stadt und 14 % in einer Großstadt. VDMA-Mitgliedsfirmen können die vollständige Studie für eine Gebühr erhalten.

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