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Nahezu alle Hersteller entwickeln heute Systeme mit einem drehzahlgeregelten Betrieb. Ein Frequenzumformer passt die Drehzahl der Pumpe automatisch dem jeweiligen Bedarf an und regelt Förderstrom beziehungsweise Förderdruck stets im Optimum.
Frequenzumrichter verlängert auch Lebensdauer einer Pumpe
Das hat Auswirkung auf Kosten und Lebensdauer: Bei einer Halbierung der Fördermenge spart die konventionelle Drosselregelung rund 20 Prozent Energie, eine Drehzahlregelung dagegen das Drei- bis Vierfache. Durch das niedrige Drehzahlniveau im Teillastbetrieb werden zudem Welle, Lager und Dichtungen weniger beansprucht. Nicht zuletzt sinken dank der Überwachungsfunktion auch die Wartungskosten.
Im umgekehrten Fall lässt sich die Drehzahl gezielt so stark erhöhen, dass der Motor übersynchron betrieben wird. Der dänische Pumpenhersteller Grundfos hat nach diesem Prinzip besonders kleine und zugleich besonders leistungsfähige Aggregate entwickelt.
Anpassen der Laufräder senkt den Energiebedarf
KSB setzt bei Normpumpen auf das so genannte Abdrehen von Laufrädern zur Energieeinsparung. Dabei wird der Außendurchmesser so weit reduziert, dass die Förderdaten genau den geforderten Daten des Kunden entsprechen. Durch das Abdrehen des Laufrads läuft die Pumpe im hydraulischen Optimum und spart laut KSB durchschnittlich 10 Prozent Energie.
Außer der Energieeffizienz sind Pumpen für spezifische Anwendungen und für die Peripherie von Produktionsprozessen ein großes Thema. Edur hat Freistrompumpen für mit Feststoffen belastete Flüssigkeiten und Peripheralradpumpen für gasende Flüssigkeiten entwickelt. Typische Anwendungen sind kommunale und industrielle Kläranlagen oder die Öl-Wasser-Trennung auf Ölfeldern und in Raffinerien.
KSB-Pumpen mit besonders sparsamen Elektromotoren
KSB präsentiert auf der Achema Systeme, die speziell für den Einsatz in Nebenkreisläufen der Rauchgas-Entschwefelung entwickelt wurden, beispielsweise für den Transport von Kalksteinsuspension, Umlaufwasser und zum Abziehen von Gipssuspensionen. Außerdem zeigen die Frankenthaler Industriepumpen mit besonders sparsamen neuen Elektromotoren, die dank einer speziellen Druckregelung bei Teillast deutlich weniger Energie verbrauchen als herkömmliche, drehzahlgeregelte Systeme, betont das Unternehmen.
Grundfos setzt auf „Cross-Selling“. Dahinter steckt die Idee, dass Betreiber nicht nur branchenspezifische Prozesspumpen benötigen, sondern auch spezielle Systeme für die Peripherie.
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