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Neue Koaxialventile entwickelt

Prüfintervalle verkürzen

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Neben den bekannten Einsatzfeldern wie dem Werkzeugmaschinenbau im Kühlschmierstoffbereich und anderer Fluidikanwendungen hat die Firma AS ein Ventil mit Nennweite zwei und Nennweite vier Millimeter entwickelt das sich im Prüfstandsbau einsetzen lässt. Diese Ventile werden vorzugsweise in Dichtheits- und Funktionsprüfständen für Pneumatik- und Hydraulikventile sowie Universal-Magnetventile eingesetzt und in der allgemeinen Dichtheitsprüfung für Kunststoffspritzteile bzw. Alu-Druck- und Alu-Kokillenguss.

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Die neu entwickelten Ventile haben durch ihre Kugelform des Dichtelements einen bis über 100 % höheren KV-Wert als bestehende Produkte. Somit können die Prüfzeiten der Messzyklen deutlich reduziert werden. Was zur Reduzierung der Messzykluszeit entscheidend zum Tragen kommt, ist die beinahe nicht vorhandene Volumenverschiebung im Messkreis wenn das Ventil schließt oder öffnet. Dadurch und durch den verringerten Totraum wird kaum Schwingung in den Messkreis eingeleitet und der eigentliche Messzyklus kann um ein vielfaches früher gestartet werden.

Durch die pneumatische Ansteuerung der Ventile ist auch eine Wärmeübertragung auf das Medium durch einen Elektromagneten ausgeschlossen.

Momentan werden Ventile der Nennweiten zwei und vier Millimeter z.B. zum Auf- und Umschalten des Differenzdrucksensors eingesetzt und die Nennweite zehn Millimeter über Matrixblöcke für das Aufschalten verschiedener Messkreise benutzt. Ebenso sind die Ventile frei von lackbenetzungsstörenden Substanzen (labsfreier Ausführung) z.B. Silikon lieferbar. Durch den höheren KV-Wert eignen sie sich auch für sämtliche Fluidikanwendungen.

* * Der Autor ist Unternehmensberater bei Hillinger-Partner, Pforzheim.Kontakt: Tel. +49-7231-70457

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