Pfandversteigerung Produktionsanlage für synthetisches Benzin darf nicht nach Russland verschifft werden

Quelle: Industriewert 1 min Lesedauer

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Eine komplexe Produktionsanlage für die Herstellung von synthetischem Benzin ist aufgrund der Wirtschaftssanktionen gegen Russland in Hamburg gestrandet und sucht einen neuen Eigentümer.

Zahllose Komponenten der Anlage lagern in mehr als 100 Containern, Hallen und auf Freigelände und warten auf ihre Versteigerung.(Bild:  Industriewert)
Zahllose Komponenten der Anlage lagern in mehr als 100 Containern, Hallen und auf Freigelände und warten auf ihre Versteigerung.
(Bild: Industriewert)

Am 16. Mai 2024 werden am Container-Terminal Dradenau im Hamburger Hafen die Komponenten einer komplexen Produktionsanlage zur Umwandlung von Gas in flüssige Brennstoffe wie Benzin und Diesel versteigert. Die Anlage wurde vom Dresdener Unternehmen Choren entwickelt und betrieben und dann an einen russischen Investor verkauft. Dieser hat die Produktionsanlage demontiert und nach Hamburg transportiert, um sie nach Russland zu verschiffen und dort wieder in Betrieb zu nehmen.

Im Zuge der Sanktionen gegen die russische Wirtschaft aufgrund des Ukraine-Krieges war der Export aber nicht mehr möglich, so dass die Anlage auf dem Gelände des Logistik-Dienstleisters Rhenus gestrandet ist. Da die russischen Investoren nicht mehr bereit waren, die Lagergebühren zu tragen, werden nun die Komponenten der Produktionsanlage öffentlich pfandversteigert.

Für die Komponenten der Anlage sucht der öffentlich bestellte Sachverständige und Versteigerer Industriewert jetzt einen neuen Eigentümer.

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