Sauger in der Altbier-Hausbrauerei Praktisch und platzsparend: Ein Sauger für zwei Brauerei-Etagen

Ein Gastbeitrag von Gerald Scheffels, freier Journalist 2 min Lesedauer

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Die Hausbrauerei zum Schlüssel in der Düsseldorfer Altstadt hat ein interessantes und platzsparendes Konzept für eine stationäre Absauganlage verwirklicht. Vom Absaugarm am Schüttelsieb für die Reinigung des Malzes führt der Saugschlauch in die obere Etage zu einem semi-mobilen Sauger. Damit kann das Personal einfach den Saugschlauch wechseln und dann in der oberen Etage allgemeine Reinigungsarbeiten vornehmen kann.

Das Endprodukt Altbier ist eindeutig flüssig, die wesentlichen Zutaten jedoch fest und staubend und explosionsfähig.(Bild:  Ruwac Industriesauger)
Das Endprodukt Altbier ist eindeutig flüssig, die wesentlichen Zutaten jedoch fest und staubend und explosionsfähig.
(Bild: Ruwac Industriesauger)

Eine Altstadt gibt es in fast jeder Großstadt – aber Altbier aus der Altstadt, das gibt es nur in Düsseldorf. Die obergärige, würzig-malzig schmeckende Biersorte ist „das“ Bier in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt und wird dort, tatsächlich mitten in der Altstadt, seit 1850 in der Hausbrauerei zum Schlüssel gebraut.

Dass hier, in einer Häuserzeile der Bolker Straße, Bier gebraut wird, mag erstaunen. Aber die Hausbrauerei erzeugt dort mit viel Handarbeit, auf der Basis ausgesuchter Rohstoffe, pro Jahr immerhin mehr als 20.000 Hektoliter (Tendenz: stetig wachsend) der Altbierspezialität, die sich durch einen mildem, vollmundigem und leicht süßlichem Geschmack auszeichnet.

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Staub wird dort abgesaugt, wo er entsteht

Der Brauprozess beginnt mit dem Schroten des hellen und dunklen Malzes, das anschließend mit Wasser zur Maische vermischt und temperiert wird, um die Malzinhaltsstoffe zu lösen. Dann geht es weiter Richtung Läuterbottich und Würzpfanne – ein Prozess, dessen Grundlagen sich über Jahrhunderte nicht wesentlich verändert haben.

Beim Schroten und auch beim Sieben des Malzes entsteht natürlich Staub, der abgesaugt werden muss. Dafür gibt es drei Gründe, die Dirk Rouenhoff, Braumeister und Prokurist der Brauerei zum Schlüssel, erläutert: „Die Mitarbeitenden sollen den Staub nicht einatmen. Auch aus hygienischen Gründen achten wir sehr auf Sauberkeit – und weil organische Stäube Explosionen hervorrufen können. Deshalb saugen wir den Staub direkt dort ab, wo er entsteht.“

Saugkonzept wurde an die örtlichen Gegebenheiten angepasst

Die größte Staubquelle ist das Schüttelsieb, mit dem das Malz gereinigt wird. Dass der Ruwac-Sauger, der hier für Sauberkeit sorgt, nicht direkt neben dem Sieb installiert ist, hängt mit dem Konzept der Hausbrauerei zusammen. Dirk Rouenhoff: „Wir haben einfach wenig Platz. Deshalb haben wir uns entschlossen, den Sauger eine Etage oberhalb der Absaugstelle zu installieren – so hatte Ruwac es auch empfohlen.“

Damit hat die Brauerei im Grunde eine kleine „Stand alone“-Absauganlage im Einsatz. Wenn das Schüttelsieb eingeschaltet wird, startet selbsttätig der Sauger und nimmt mit dem fest installierten Absaugarm, der sich direkt über dem Sieb befindet, die entstehenden Stäube auf.

Die feste Integration in den Prozess ist aber nur eine von zwei Verwendungsmöglichkeiten des (natürlich staubexplosionsgeschützten) Ruwac-Drehstromsaugers. Dirk Rouenhoff: „Wir können den Sauger ganz einfach zum mobilen Gerät umwandeln, indem wir den Schlauch in die untere Etage gegen ein Sauggeschirr tauschen und dann den Boden und die Maschinen im oberen Geschoss reinigen.“ So übernimmt eine im „Hauptberuf“ stationäre Absauganlage eine weitere Funktion in einem anderen Geschoss der Hausbrauerei.  

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