Schaltgeräte

Positionsschalter für extreme Einsatzbereiche

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Diese Seilzug-Notschalter kommen u.a. als Not-Aus-Schalter an Abraum-Förderbändern hinter Tunnelbohrmaschinen zum Einsatz. Die Seillänge kann bis zu 2 x 100 Meter betragen. Eine Variante der Baureihe ist der Bandschieflaufschalter ZS 91 SR (links in Bild 2), der Abweichungen vom Spurlauf eines Förderbandes überwacht.

Robuster Fußschalter mit wasserdichter Abdichtung

Eine weitere Neuheit im Extreme-Programm ist eine Fußschalter-Baureihe, die in sicherheitsgerichteten Applikationen (GFSI) und für die Betätigung von betriebsmäßigen Maschinenfunktionen (GFI) eingesetzt werden kann. Sie ist mechanisch sehr robust und so wirksam abgedichtet, dass eine Beaufschlagung mit dem Hochdruckreiniger (Schutzart IP 69K) möglich ist. Außerdem hat die Baureihe die Salzsprühnebelprüfung nach DIN EN ISO 9227 (als Teil der Abnahme durch den Germanischen Lloyd) bestanden. In dieser Version kommt der Schalter u.a. zum Betätigen von Ankerungshaken in Häfen zum Einsatz. Eine Ex-Variante für die Ex-Zonen 1 und 21 befindet sich in Vorbereitung, und eine Wireless-Ausführung ist ebenfalls vorgesehen.

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Kabellose Schaltgeräte in Extrembereichen

Der kabellose Betrieb von Schaltgeräten ist ein Trend-Thema nicht nur bei Fußschaltern, sondern auch bei anderen Schalter- und Sensorbauarten in Heavy Duty-Ausführung. Denn mit dem Kabel entfällt eine gerade in Extrembereichen verschleißanfällige Komponente. Und in explosionsgefährdeten Bereichen bietet Funk den Vorteil, dass die Schaltgeräte aus den Ex-Zonen 'herausfunken' können und man auf die aufwändige ex-gerechte Verbindungstechnik verzichten kann. Deshalb wächst die Zahl der Anwender der Wireless Ex-Technologie von Steute, die für den Einsatz in Ex-Bereichen entwickelt und zertifiziert wurde.

Zu den aktuellen Neuheiten im Wireless Ex-Programm von Steute gehören die Funk- Positionsschalter Ex RF 96 in schlanker Rechteck-Bauform und der Universalsender Ex RF 96 ST mit M12-Steckanschluss zur Aufnahme der Funk-Induktivsensoren Ex RF IS M 12, M 18 und M 30.

Beide Baureihen werden über eine Longlife-Batterie mit der Energie versorgt, die sie zum Senden des Funkprotokolls benötigen. Deshalb kommen sie vollständig ohne Leitungsverbindung aus und lassen sich flexibel auch an beweglichen oder schwer zugänglichen Komponenten von Maschinen und Anlagen in Ex-Bereichen montieren. Dazu trägt auch die spezielle ex-geschützte Lithium-Batterie bei, die sich innerhalb der Ex-Zone wechseln lässt.

Wireless-Ex bietet neue Vorteile

Sowohl die elektromechanischen Ex-Positionsschalter als auch die Ex-Sensoren und die Lithium-Batterie sind gemäß Atex und IECEx für den Betrieb in den Ex-Zonen 1 und 21 zugelassen. Das Funksignal ist so energiearm, dass es keine Explosionsgefahr darstellt, und es schafft zusätzliche Flexibilität bei der Konstruktion explosionsgeschützter Anlagen.

Typische Anwendungsfälle für die neuen Ex-Schaltgeräte sieht Steute in Maschinen und Anlagen für die Chemieindustrie und das Schüttgut-Handling, aber auch in Handling-Geräten und fördertechnischen Systemen, die in explosionsgefährdeten Bereichen zum Einsatz kommen.

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