Füllstandmessung Pneumatische Füllstandmessung

Redakteur: Gabriele Ilg

Zur Anwendung in allen Bereichen, in denen eine herkömmliche Füllstandmessung nicht möglich oder sinnvoll ist, nutzt Müller Industrie-Elektronik bei dem ADLM-P das Verfahren der Einperl-Methode zur pneumatischen Höhenstanderfassung von Flüssigkeiten.

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Verfahrenstechnisch wird bei dem Gerät Luft durch ein in das Medium eingetauchtes Rohr gedrückt. Das untere Ende des Tauchrohres hat dabei einen festen Abstand zum Boden des Messortes (Behälter, Gerinne). Der Druck der zugeführten Luft im Rohr wird solange erhöht, bis der hydrostatische Druck der Flüssigkeit erreicht ist.

Dieser Zustand macht sich in Form kleiner Luftblasen bemerkbar, die aus dem Rohr ausperlen und an der Oberfläche austreten. Somit ist dieser hydrostatische Gegendruck ein Maß für den Druck am Boden des Rohrs, der aus dem Stand des Mediums resultiert.

Da das Rohr eine feste Einbaulage hat, ändert sich dieser Gegendruck immer dann, wenn sich auch der Stand des Mediums ändert. Das veränderliche Drucksignal wird hierbei ausgewertet und als Normsignal ausgegeben. Auch eine Volumenberechnung über 20 Stützpunkte zur Linearisierung (rechnerisch durch Dichte-Druck-Ermittlung) sowie eine Systemintegration zu Modbus, CANopen und Profibus sind mit dem Gerät realisierbar.

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