Flugkoksrückführung Pneumatische Flugkoksrückführung
Ein pneumatisches System von IGS Dosiertechnik ermöglicht die Flugkoksrückführung und -einblasung direkt in den Feuerungsraum.
Anbieter zum Thema
IGS Dosiertechnik hat ein neues System zur pneumatischen Flugkoksrückführung und -einblasung entwickelt. Herzstücke sind eine Zellenradschleuse und ein nachgeschalteter Injektor, die den Flugkoks transportieren bzw. direkt in den Feuerungsraum einblasen.
Am Auslauf des Flugkoksabscheiders ist die Zellenradschleuse montiert. Sie lässt sich über Frequenzumformer auf eine Förderleistung von etwa zwei Kubikmeter pro Stunde regeln und gibt den Flugkoks schließlich auf den nachgeschalteten Doppelinjektor auf.
Dieser ist mit zwei Lavaldüsen aus Keramik bestückt, die den Flugkoks in die Förderleitungen direkt zum Feuerungsraum einschleusen. Das Transportmedium ist ab hier Förderluft, die aus einem Sekundärgebläse stammt. Zwei Treibdüsen am Injektor speisen die Luft mit einem Überdruck von etwa 50 mbar in die Leitung ein.
Dieses neue System eignet sich speziell für trockenen, gut fließenden und nicht anbackenden Koksstaub mit einer Körnung bis zu zwei Millimeter und einer Temperatur von maximal 350 °C.
Doch auch für andere Einsatzbereiche bietet sich die Fördertechnik an: So können damit beispielsweise Aktivkohle, Herdofenkoks oder basische Additive wie Kalkhydrate und Bicarbonat in Rauchgasanlagen eingebracht werden.
(ID:303432)