Standortstudie Bayerns Pharmasektor punktet bei Beschäftigung, Forschung und Export

Quelle: Pharmainitiative Bayern 1 min Lesedauer

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Die pharmazeutische Industrie in Bayern zeigt sich als wirtschaftlicher Stabilitätsfaktor: Eine neue Standortstudie belegt überdurchschnittliches Wachstum bei Beschäftigung, Produktion, Forschung und Export – deutlich vor dem Bundestrend.

Vorstellung der Studie im Bayerischen Landtag. Personen auf dem Foto (v.l.n.r.) Dr. Cordula Weiß (VCI-LV Bayern), Sascha Schnürer, MdL (CSU), Carolina Trautner, MdL, Staatsministerin a.D. (CSU), Bernhard Seidenath, MdL (CSU), Helmut Schnotz, MdL (CSU), Klaus Holetschek, MdL, CSU-Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag, Staatsminister a. D. (CSU), Dr. Andrea Behr, MdL (CSU), Dr. Markus Schneider (Basys), Thorsten Freudenberger, MdL (CSU), Dr. Andreas Jäcker (BMS), Dr. Andreas Heigl (Servier), Martin Mittag, MdL (CSU), Yvonne Ziegler (Novartis). (Bild:  Pharmainitiative Bayern)
Vorstellung der Studie im Bayerischen Landtag. Personen auf dem Foto (v.l.n.r.) Dr. Cordula Weiß (VCI-LV Bayern), Sascha Schnürer, MdL (CSU), Carolina Trautner, MdL, Staatsministerin a.D. (CSU), Bernhard Seidenath, MdL (CSU), Helmut Schnotz, MdL (CSU), Klaus Holetschek, MdL, CSU-Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag, Staatsminister a. D. (CSU), Dr. Andrea Behr, MdL (CSU), Dr. Markus Schneider (Basys), Thorsten Freudenberger, MdL (CSU), Dr. Andreas Jäcker (BMS), Dr. Andreas Heigl (Servier), Martin Mittag, MdL (CSU), Yvonne Ziegler (Novartis).
(Bild: Pharmainitiative Bayern)

Eine aktuelle Standortstudie im Auftrag der Pharmainitiative Bayern zeigt, dass die pharmazeutische Industrie im Freistaat in mehreren Bereichen gut aufgestellt ist – darunter Beschäftigung, Produktion, Forschung und Export. Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt schneidet die Branche in Bayern überdurchschnittlich ab und leistet einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität des Landes.

Im Jahr 2024 arbeiteten rund 35.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in pharmazeutischen Unternehmen in Bayern. Seit 2010 ist die Zahl der Beschäftigten in der Branche um 51 % gestiegen – deutlich stärker als im Bundestrend. Auch die Produktion hat sich seitdem verdoppelt.

Wo andere Branchen Stellen abbauen, schafft die Pharmaindustrie in Bayern neue, hochqualifizierte und resiliente Beschäftigungsmöglichkeiten. Rund 350 pharmazeutische Betriebe tragen zum industriellen Wachstum bei. Mit +51 % Beschäftigungszuwachs seit 2010 liegt die Pharmaindustrie deutlich vor dem gesamten Produzierenden Gewerbe (+17 %) und der bayerischen Gesamtwirtschaft (+29 %).

Gleichzeitig ist Bayern einer der forschungsstärksten Standorte Europas: Rund 41.000 Menschen arbeiten im Freistaat in der medizinischen Forschung, davon etwa 6000 in der pharmazeutischen Industrie. Bayern erfüllt seit Jahren konstant das EU-Ziel von 3 % Forschungs- und Entwicklungsanteil am Bruttoinlandsprodukt.

Im Jahr 2023, das wirtschaftlich von Energiepreissteigerungen, geopolitischen Unsicherheiten und konjunktureller Abkühlung geprägt war, trug die pharmazeutische Industrie in Bayern überdurchschnittlich zur realen Bruttowertschöpfung bei. Ihr Anteil am gesamtwirtschaftlichen Wachstum von insgesamt 2,9 Milliarden Euro betrug 0,9 Milliarden Euro – das entspricht fast einem Drittel des gesamten realen Wachstums im Freistaat. Zum Vergleich: Im selben Jahr lag der reale Wertschöpfungsbeitrag der gesamten pharmazeutischen Industrie in Deutschland lediglich bei 0,6 Milliarden Euro.

Zugleich zeigt die Studie eine klare Tendenz zur langfristigen Standortbindung: Seit 2021 steigen die Investitionen in Produktionsstätten, Bauten und Maschinen deutlich an.

Die Produktionsleistung pharmazeutischer Erzeugnisse hat sich im Zeitraum von 2010 bis 2023 verdoppelt. Der Produktionsindex erreichte 273 Punkte – ein Spitzenwert im Bundesvergleich (hier lag der Höchstwert 2018 bei 152). Auch die Exportleistung zeigt nach oben: Seit 2010 haben sich die Arzneimittelexporte aus Bayern nahezu verdreifacht und lagen 2024 bei 9,8 Milliarden Euro.

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