Fachpack 2010 Pharma-Kennzeichnung komplett Just-in-Time
Der Selbstklebespezialist Herma präsentiert auf der Fachpack 2010 erstmals ein speziell auf die Bedürfnisse der Pharmabranche ausgerichtetes Laserdrucksystem. Es besteht laut Hersteller aus laseraktivierbaren Etiketten und einer Etikettiermaschine für die Rundumetikettierung mit integriertem Laser.
Das aufeinander abgestimmte System hat Herma gemeinsam mit KBA-Metronic entwickelt, einem Experten für Kennzeichnungstechnik. Weil es keine Verbrauchsmaterialien und Nachjustierung benötigt sowie verschleißfrei arbeitet, vermeidet das Drucksystem Produktionsunterbrechungen.
Keinerlei Umrüstung trotz wechselnder Formate
Aufgrund seiner hohen Zuverlässigkeit sei das System ideal geeignet für die nachträgliche Beschriftung etwa mit Chargen- und Lot-Informationen. Zudem unterstütze es Unternehmen dabei, auch komplett auf voreingedruckte Etiketten zu verzichten – alle Informationen können nun Just-in-Time gedruckt werden. Und ist das Laser-System mit seinen aufeinander abgestimmten Modulen einmal in Betrieb genommen, ist selbst bei wechselnden Etiketten beziehungsweise Etikettenformaten keinerlei Umrüstung mehr erforderlich, so der Anbieter.
Wisch- und kratzfester Eindruck
Die Basis für das System bilden die laseraktivierbaren Etiketten 002 von Herma. Da sie mit einer speziellen Veredelung ausgerüstet sind, kann der CO2-Laser K-1000 von KBA-Metronic auf den vorgesehenen Stellen schwarz „schreiben“. Das Schriftbild ist den Angaben zufolge jeweils gestochen scharf, egal ob es sich um Klarschrift, Grafik und/oder Codes handelt.
Der Druckbereich beträgt bis zu 250 mm x 250 mm. Weil der Laser nicht ablativ arbeitet, entstehen weder verwischbare Spaltprodukte noch wird das Etikett beschädigt. Eine Absaugung sei deshalb nicht erforderlich. Der erzeugte Eindruck ist wisch- und kratzfest, wie es heißt. Erhältlich sind sie als Papieretikett oder laminiert mit OPP-Folie.
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