Überwachung der Wasserqualität
Einsatz von TOC-Prozess-Analysatoren im Chemiepark

Von Sascha Hupach, Produktspezialist bei Shimadzu Deutschland 6 min Lesedauer

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Für den Betrieb eines Chemieparks werden große Mengen an Wasser unterschiedlichster Reinheitsstufen benötigt. Zur Überwachung der Wasserqualität kommen zunehmend Online-Messverfahren zum Einsatz. Ein etablierter Parameter zur Kontrolle von Wasser ist der sogenannte TOC (Total Organic Carbon).

Nobody does it better: Die Online-TOC-Analyse (im Bild der TOC-4200 von Shimadzu) ist gerade in Chemieparks der manuellen Probenahme und Analyse im Labor überlegen.(Bild:  Shimadzu, © JU.STOCKER– stock.adobe.com; KI-generiert)
Nobody does it better: Die Online-TOC-Analyse (im Bild der TOC-4200 von Shimadzu) ist gerade in Chemieparks der manuellen Probenahme und Analyse im Labor überlegen.
(Bild: Shimadzu, © JU.STOCKER– stock.adobe.com; KI-generiert)

In der chemischen Industrie spielen Chemieparks eine zentrale Rolle bei der effizienten Produktion einer Vielzahl chemischer Erzeugnisse. Diese großflächigen Areale, in denen unterschiedliche Fabriken zusammenwirken, zeichnen sich durch Ressourcenschonung und eine optimierte Rohstoffnutzung aus. Ein weiterer Aspekt ist ihr ausgesprochen hoher Wasserbedarf. Die Qualität und Reinheit des verwendeten Wassers variieren dabei je nach Verwendung. Es wird als Lösemittel und Reagenz genutzt, als Energieträger zum Heizen oder Kühlen wie auch zur Reinigung. Unabhängig vom Verwendungszweck ist die Überwachung des Wassers eine zentrale Aufgabe, die in einem Chemiepark zu bewältigen ist.

Daher gewinnt die Analyse der Wasserqualität zunehmend an Bedeutung. Ein zentraler Parameter in diesem Zusammenhang ist der Gesamtgehalt an organischem Kohlenstoff (Total Organic Carbon, kurz: TOC), der als Maß für die Verunreinigung durch organische Komponenten des Wassers gilt.