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Bild 1 zeigt eine Schweißnaht auf Edelstahl 1.4435 vor und nach der Oberflächenbehandlung. Bild 2 (siehe Bildergalerie) verdeutlicht das Risiko von Lochfraßkorrosion im Bereich des Grundwerkstoffs, der Wärmeeinflusszone beim Schweißen und der Schweißnaht im ursprünglichen Zustand und nach dem Beizen in HF/HNO3, dem ein Passivieren in HNO3, eine Behandlung mittels des Verfahrens Protect-Bio oder Protect TC, folgte. Unabhängig von Legierung und Oberflächenfinish wird die Korrosionsbeständigkeit erhöht.
Korrosionsschutz für Legierungen mit über 13% Chromgehalt anwendbar
Das Verfahren eignet sich sowohl zur Werkstückbehandlung in der Fertigung als auch zur nachträglichen Sanierung korrodierter Oberflächen. Entsprechend deckt es ein breites Anwendungsspektrum ab und kann laut Poligrat unabhängig von der Form und Größe der Werkstücke bei allen Stahllegierungen zur Anwendung kommen, sofern der Chromgehalt höher ist als 13%.
Während der Behandlung verändere sich weder Finish noch Farbe oder Struktur der Werkstückoberflächen. Das verdeutlicht der Vergleich zwischen Edelstahlschrauben für die Automobilindustrie in Bild 3.
Korrosionsschutz-Verfahren arbeitet mit ungiftigen Chemikalien
Das Verfahren arbeitet mit ungiftigen Chemikalien. Sie sind biologisch abbaubar. Nach Angaben des Verfahrensanbieters enthalten sie keine Schwermetalle, entwickeln bei der Anwendung weder störende Gerüche noch schädliche Dämpfe. Für die Anwendung des Verfahrens ist keine behördliche Genehmigung erforderlich.
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