Project Greensand Schweden und Dänemark prüfen CO2-Speicherung in der Nordsee

Quelle: Ineos 2 min Lesedauer

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Öresundskraft und Ineos prüfen gemeinsam die jährliche Speicherung von bis zu 210.000 Tonnen CO2 aus Schweden im dänischen Nini-Feld. Das Vorhaben ist Teil der europäischen CCS-Strategie und soll ab 2028 zur grenzüberschreitenden Reduktion von Treibhausgasemissionen beitragen.

Project Greensand ist das erste vollumfängliche CCS-Projekt in der EU, das eine komplette Wertschöpfungskette von der Abscheidung über den Transport bis zur Speicherung von CO2 umfasst.(Bild:  Greensand Future)
Project Greensand ist das erste vollumfängliche CCS-Projekt in der EU, das eine komplette Wertschöpfungskette von der Abscheidung über den Transport bis zur Speicherung von CO2 umfasst.
(Bild: Greensand Future)

Im Namen von Project Greensand haben Öresundskraft Kraft & Värme und Ineos eine Vereinbarung unterzeichnet, die Möglichkeit zu untersuchen, jährlich bis zu 210.000 Tonnen CO2 aus Schweden in Dänemark zu speichern. Das abgeschiedene Kohlendioxid soll in der Speicheranlage Greensand im dänischen Teil der Nordsee sicher und dauerhaft gelagert werden. Die ersten Mengen sollen voraussichtlich ab 2028 gespeichert werden.

Stefan Håkansson, CEO von Öresundskraft: „Diese Vereinbarung mit Ineos ist ein wichtiger Meilenstein für uns. Wir sind unter unseren europäischen Mitbewerbern führend bei der Entwicklung einer nachhaltigen und vollständig integrierten CCS-Lösung für die Energierückgewinnung aus Abfall.“ Das Projekt wurde mit 54 Millionen Euro aus dem EU-Innovationsfonds gefördert und ist eine der ersten CCS-Initiativen Schwedens. Ziel ist es, klimaneutrale Fernwärme anzubieten und negative Emissionen zu erreichen.

Ineos leitet über das Konsortium Project Greensand mit den Partnern Harbour Energy und Nordsøfonden die Entwicklung einer der fortschrittlichsten CO2-Speicherstätten Europas. Die neueste Entwicklung soll eine Schlüsselrolle bei der Aufnahme von CO2 aus verschiedenen europäischen Ländern, darunter Schweden, für die sichere Injektion in geologische Offshore-Formationen in Greensand spielen.

Die Vereinbarung folgt auf eine Reihe wichtiger Entwicklungen bei Project Greensand. Im Dezember 2024 trafen Ineos und seine Partner Harbour Energy und Nordsøfonden die endgültige Investitionsentscheidung (FID), um mit dem umfassenden CO2-Speicherbetrieb im Nini-Feld fortzufahren.

Mit dem Plan, bis Ende 2025/Anfang 2026 mit der sicheren und dauerhaften CO2-Speicherung im Nini-Feld zu beginnen, wird Greensand voraussichtlich die erste in Betrieb befindliche CO2-Speicheranlage der EU zur Eindämmung des Klimawandels sein.

Mads Weng Gade, CEO von Ineos Energy Europe sagt: „Die Vereinbarung mit Öresundskraft markiert den Beginn der nächsten Phase von Greensand – die Erweiterung der Speicherkapazität für CO2 auch aus anderen EU-Mitgliedstaaten. Dies ist ein bedeutender Schritt zum Aufbau einer echten europäischen CCS-Infrastruktur, die grenzüberschreitende Emissionsreduzierungen ermöglicht.“

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