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Leicht abdichten
Ein Compac-Flansch wirkt wie ein metallischer Monoblock und kann daher bedeutend leichter ausgelegt werden. Dichtungsanteile können nicht durch aggressive oder pulsierende Medien zerstört werden und so in das System gelangen und zu Störungen führen. Dadurch ist eine extrem hohe Ausfallsicherheit gewährleistet.
Zudem erlaubt das neue Flanschkonzept Gewichts- oder Materialeinsparungen bis zu 90 Prozent gegenüber DIN-Flanschen. Je nach Nennweite werden nur ein bis zwei Modelle für die verschiedenen Druckstufen benötigt. Die Dichtwirkung des komprimierten O-Rings ist um ein Vielfaches besser als jene von deformierten Elastomeren. Außerdem nimmt die Temperaturbeständigkeit des Elastomermaterials in Compac-Flanschen um etwa 100 °C zu.
Breites Einsatzspektrum
Die Erfahrung mit bereits im Einsatz befindlichen Compac-Flanschen zeigt, dass dichte Verbindungen über lange Zeiträume hinweg auch dann möglich sind, wenn der in der Verbindung eingesetzte O-Ring definitiv gegen die eingesetzte Chemikalie nicht resistent ist und ohne Kompression quellen und sich auflösen würde. Compac-Flanschverbindungen kommen somit dem Ziel des Umweltschutzes nach absoluter unbegrenzter Dichtheit und der Materialeffizienz ein gutes Stück näher.
Die O-RIng-Flanschdichtungen werden als Vorschweiß-, Überwurf-, Gewinde- und Blindflansche hergestellt. Alle Flanscharten sind untereinander kombinierbar. So fallen, z.B. bei der Kombination Vorschweißflansch mit Nut und Schraubengewinden und Überwurfflansch, für den Monteur bei der Montage einige Arbeitsschritte weg. Er muss das Lochbild nicht mehr spiegeln, da der Überwurf drehbar ist und es werden keine Muttern für die Schrauben benötigt.
* Der Autor ist Geschäftsführer der Albert Zimmermann & Söhne GmbH & Co. KG, Lennestadt.
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