Probennahmeventil Neues Ventil für die aseptische Probenahme
In der sterilen Verfahrenstechnik hat sich die Prozesskontrolle zu einem unerlässlichen Bestandteil entwickelt. Ein neues Probennahmeventil sorgt für hygienisch einwandfreie Verhältnisse.
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Unzuverlässige Probennahmemethoden können ungenaue oder falsche Ergebnisse verursachen und sogar zur Zurückweisung ganzer Chargen führen. Jetzt stellt das Aalener Unternehmen Rieger das Bio-check-Probenahmeventil vor, mit dem Proben aus geschlossenen Systemen wie Behältern und Rohrleitungen Proben hygienisch sicher entnommen werden können.
Bei der Konstruktion der Steril-Armatur wurde besonderen Wert auf das aseptische, aber auch sehr kompakte Design gelegt, so dass die Einbindung sowohl in sterile Produktionsabläufe als auch in CIP/SIP-Kreisläufe problemlos und vor allem kontaminationsfrei erfolgen kann.
Die Ventile sind totraumfrei und können deshalb optimal gereinigt werden. Die hermetische Abdichtung nach außen wird durch den Einsatz eines PTFE-Faltenbalges gewährleistet, der gleichzeitig auch Dicht-element zur Produktseite ist.
Als Standardwerkstoff des Ventilkörpers, produktseitig mit einer Oberflächengüte von Ra £ 0,8 mm (optional 0,4 mm und Elektropolitur), wird 1.4435 verwendet. Dabei stehen drei Ausführungen zur Verfügung: mit Handrad zur manuellen Betätigung, mit pneumatischem Antrieb und mit einem pneumatischem Antrieb in Kombination mit einer manuellen Betätigung.
Mit dem eingesetzten pneumatischen Antrieb lassen sich Schließdrücke bis maximal acht bar erreichen. Ebenso vielseitig zeigt sich die Armatur bei den Anschlussvarianten. So steht das Ventil als Tank- und Rohrleitungsausführung, mit Tri-Clamp-Anschluss, Neumo-Bio-Control-Anschluss sowie Neumo-Bio-Connect-Anschluss zur Verfügung.
Weitere Varianten sind die Probennahme in Flaschen oder über einen Ingoldstutzen, ebenso Anschlüsse nach Kundenwunsch.
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