Chemspec Europe 2026 Neues Messekonzept bringt zusätzlichen Mehrwert für die Spezialchemiebranche

Aktualisiert am 21.01.2026 Quelle: Pressemitteilung Chemspec Europe 3 min Lesedauer

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Kundenspezifische Anforderungen und komplexe Lieferketten prägen die Fein- und Spezialchemie. Dadurch gewinnt der fachliche Austausch entlang der gesamten Wertschöpfungskette an Bedeutung. Die Chemspec Europe 2026 versteht sich als Plattform, um aktuelle Entwicklungen, Marktanforderungen und technologische Lösungen der Spezialchemie zusammenzuführen. Sie richtet sich an Unternehmen, die gezielt nach Orientierung und Partnerschaften suchen.

Die Chemspec Europe gilt als zentraler Treffpunkt für verschiedene Industriebranchen der Fein- und Spezialchemie.(Bild:  Chemspec Europe)
Die Chemspec Europe gilt als zentraler Treffpunkt für verschiedene Industriebranchen der Fein- und Spezialchemie.
(Bild: Chemspec Europe)

Am 6. und 7. Mai 2026 findet in Köln die Chemspec Europe statt, eine internationale Fachmesse für die Fein- und Spezialchemie. Die Veranstaltung gilt als zentraler Sourcing-Treffpunkt für verschiedene Industriebranchen. Rund sechs Monate vor Messebeginn waren nach Angaben des Veranstalters bereits etwa drei Viertel der verfügbaren Ausstellungsfläche vergeben. Zum bisherigen Ausstellerfeld zählen unter anderem Unternehmen wie Evonik, WeylChem, CABB, Saltigo, SEQENS, Johnson Matthey, Yashashvi Rasayan und Brenntag.

Die Messe deckt ein breites Spektrum chemischer Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette ab. Präsentiert werden unter anderem Custom Solutions, Additive, Inhaltsstoffe, Wirkstoffe (APIs), Auftrags- und Lohnfertigung sowie regulatorische Dienstleistungen. Die Anwendungen reichen von Pharma und Agrochemie über Kosmetik, Körperpflege und Beschichtungen bis hin zu Wasseraufbereitung, Elektronik, Batterietechnologien und erneuerbaren Energien.

Erweiterte Messe- und Konferenzformate

Für 2026 kündigt der Veranstalter neue und weiterentwickelte Messeformate an. Die bereits 2025 eingeführte Neuaussteller-Zone wird fortgeführt und soll Erstteilnehmern eine strukturierte Plattform zur Markteinführung bieten. Ergänzend ist erstmals eine Second-Year Exhibitor Zone geplant, die sich an wiederkehrende Aussteller richtet und zusätzliche organisatorische sowie kommunikative Unterstützung vorsieht.

Auch das Konferenzprogramm wird angepasst. Nach über 50 Sessions im vorherigen Jahr soll das Angebot 2026 stärker thematisch fokussiert werden. Vorgesehen sind zwei Konferenzstränge, die strategische Orientierung und technische Innovation liefern – abgestimmt auf den aktuellen Branchenbedarf. Die Strategy Stage befasst sich mit Regulatorik, Geopolitik und Lieferketten – Themen, die die Branche gerade am meisten beschäftigen. Zielgruppe sind unter anderem Fach- und Führungskräfte aus Einkauf, Regulatorik, Nachhaltigkeit und Unternehmensstrategie.

Als zweiter Stream stellt der Moleküle-Hub technische Trends und Neuentwicklungen in den Vordergrund. Experten präsentieren spannende Innovationen aus verschiedensten Industriebereichen – mit gezielten Sessions für Pharma, Agro und andere Schlüsselbranchen. Das Programm liefert praxisnahe Einblicke und Best Practices für Fachleute aus F&E, Produktion und Produktentwicklung, die am Puls der Branche bleiben wollen. Das vollständige Konferenzprogramm soll vor der Messe veröffentlicht werden.

Fokus auf qualifizierte Fachkontakte

Die Chemspec Europe bietet direkten Zugang zu Entscheidungsträgern. Nach Angaben des Veranstalters kamen 2025 etwa 73 % der Besucher aus Führungspositionen, darunter Einkaufs- und Beschaffungsleiter, Forschungs- und Entwicklungsleiter sowie C-Level Executives, die gezielt nach kundenindividuellen Chemielösungen, Fertigungspartnern und Expertise suchten.

Ergänzt wurde das Messeangebot durch strukturierte Networking-Formate. Digitale Werkzeuge zur Kontaktanbahnung und Lead-Erfassung gehören zum Konzept. Bereits zu vergangenen Messen kamen smarte Matchmaking-Tools und das besuchergesteuerte Lead-Capturing-Tool „Colleqt QR“ zum Einsatz. Für 2026 ist vorgesehen, diese Tools weiterzuentwickeln: Aussteller können Leads in Echtzeit tracken, Engagement messen und ihren ROI klar belegen.

Die Chemie lebt vom persönlichen Austausch

Auch in herausfordernden Zeiten – hinsichtlich Zölle, Energiekosten und komplexen Lieferketten – zeigt die Fein- und Spezialchemiebranche starkes Buchungsinteresse und bestätigt die Chemspec Europe als wichtige Plattform für persönlichen Austausch und strategische Partnerschaften. 2025 brachte die Messe insgesamt 424 Anbieter und 4.037 Fachbesucher aus 62 Nationen zusammen. Zudem wurden laut Veranstalter über 5.000 digitale Kontakte geknüpft und mehr als 2.000 vorab vereinbarte Meetings durchgeführt. Die Veranstaltung zeigt: Die Fein- und Spezialchemiebranche lebt vom direkten Austausch – insbesondere in schwierigen Zeiten.

Vor dem Hintergrund der frühen Wiederbuchungen empfiehlt der Veranstalter interessierten Unternehmen, sich frühzeitig mit einer Teilnahme an der Chemspec Europe 2026 auseinanderzusetzen.

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