Zahnradpumpe Neue Zahnradpumpe zeigt Schwefelsäure wirkungsvoll die Zähne
Schwefelsäure stellt höchste Ansprüche an eine Pumpe. Scherzinger hat speziell für diese Chemikalie eine Zahnradpumpe entwickelt.
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Schwefelsäure wird in den unterschiedlichsten Branchen, angefangen bei der Herstellung von Pflanzenschutzmitteln über die Papierherstellung bis hin zu Trinkwasseraufbereitungsanlagen eingesetzt. Unterschiedlichste Anwendungen, komplexe Erfordernisse und sich ändernde Betriebsbedingungen – das sind hohe Anforderungen, die an eine Pumpe im täglichen Einsatz gestellt werden. Aber auch die konzentrationsabhängigen unterschiedlichen Eigenschaften der Schwefelsäure selbst stellen höchste Ansprüche an die dauerhaft einwandfreie Funktionalität einer Zahnradpumpe.
Damit alle diese Aspekte optimal erfüllt werden, bezieht Scherzinger bereits bei der Auslegung der Pumpe alle erforderlichen Kriterien, wie unterschiedliche Viskosität und Dichte, konzentrationsabhängige Aggressivität sowie entstehende Temperaturverhältnisse mit ein.
Optimale Werkstoffkombination
Einer der Schlüsselfaktoren für das perfekte Funktionieren der Pumpe liegt in der optimalen Werkstoffkombination aller Bauteile. Gehäuseteile und Wellen werden beispielsweise aus Hastelloy C4 gefertigt. Für die Wahl des Zahnrad- und Gleitlagerwerkstoffes ist deren zukünftige Belastung ausschlaggebend. Entscheidend ist hierbei das sichere Funktionieren bei variierenden Differenzdrücken. Deshalb werden Materialien wie kohlefaserverstärktes PTFE und verschiedenste Keramiken eingesetzt.
Hermetisch dichtende Magnetkupplung
Das aggressive Verhalten der Schwefelsäure erfordert sowohl bei statischen als auch bei dynamischen Dichtungen der eingesetzten Pumpe besondere Lösungen. Scherzinger bewerkstelligt dies dadurch, dass beispielsweise eine hermetisch dichtende Magnetkupplung eingebaut wird. Ebenso werden spezielle säureresistente O-Ringe zur Abdichtung zwischen Deckel und Gehäuseteilen verwendet.
Die Pumpe zeichne sich vor allem deshalb für schwierigste Anwendungen aus, so der Hersteller, weil sowohl kleine Fördermengen bei hohen Drücken und gleichzeitig kontinuierliche Durchflussraten bei geringer Pulsation (<5%) garantiert seien. Ein weiterer Vorteil gegenüber anderen Pumpsystemen sei die extrem hohe Dosiergenauigkeit bei wechselnden Viskositäten und Dichten der Schwefelsäure, heißt es. Ein wesentlicher Nutzen für den Anwender entsteht auch durch die einfache Regelung der Fördermenge aufgrund des drehzahlproportionalen Fördervolumens. Sämtliche Pumpen sind auch in Atex-konformen Versionen lieferbar.
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