Propylenoxid-Herstellung Neue HPPO-Anlage von BASF und Dow in Betrieb genommen
BASF und Dow haben die nach eigenen Aussagen weltweit größte Anlage zur Herstellung von Propylenoxid (PO) nach der neuen, von beiden Unternehmen gemeinsam entwickelten HPPO-Technologie erfolgreich angefahren.
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Antwerpen/Belgien – Der neue HPPO-Komplex am belgischen BASF-Standort Antwerpen hat eine Jahreskapazität von 300 000 Tonnen Propylenoxid, einem wichtigen Vorprodukt für die Polyurethan-Industrie. Wie die Unternehmen mitteilten, läuft die neue Anlage nach abgeschlossener Anlaufphase stabil.
„Der Start dieser Anlage ist das Ergebnis hervorragender Forschungs- und Entwicklungsarbeit und Ausdruck der anhaltenden und erfolgreichen Partnerschaft von Dow und BASF“, sagte Pat Dawson, President Dow Polyurethanes bei der Inbetriebnahme. Im Jahr 2003 haben Dow und BASF mit ihrem gemeinsamen Forschungsprogramm für die Entwicklung und Vermarktung der HPPO-Technologie begonnen. Beide Partner konnten die Technologie so schneller zur Marktreife bringen, als es einem einzigen Unternehmen möglich gewesen wäre. Im September 2006 fand der Spatenstich für dieses langfristig angelegte Projekt statt.
Die HPPO-Technologie verbraucht weniger Energie und benötigt eine geringere Fläche. Der Betrieb im Weltmaßstab soll beiden Unternehmen die Kostenführerschaft sichern. „Diese HPPO-Anlage wird das erfolgreiche Polyurethan-Geschäft der BASF weiter stärken“, ist sich Jacques Delmoitiez, President des BASF-Bereichs Polyurethanes, sicher.
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