Wasser- und Abwasser-Analytik

Neue Analyse-Plattformen bei Endress und Hauser Conducta für Wasser- und Abwasser

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SIL2 für die Analysengeräte

„Ein ganz heißes Eisen für uns ist SIL. Diese Anforderungen umzusetzen, macht man nur wo es unbedingt notwendig ist. In 1 - 3% unserer Anwendungen ist das der Fall.“ So bietet E+H separate SIL2-Zulassungen für Sensor, Kabel und Transmitter. Bei der Liquiline M CM42 gilt die Zulassung für den Memosens-Eingang, zwei Stromausgänge, Kunststoff- und Edelstahlgehäuse und Ex ia/IS wie das „normale“ CM42.

Eine Basis für die Probennahme und die Analyse

Hard- und Software werden als Basis der neuen Geräte sowohl im Controller als auch in den ebenfalls neuen stationären und portablen Probenehmern verwendet. Die Marktgröße für Messstationen und automatische Probenehmer untermauert Jagiella anhand einiger Zahlen: „Dieser Markt ist weltweit stetig ansteigend, getrieben durch Gesetze, Richtlinien, Technologie und den Bedarf an sauberem Wasser. Allein Deutschland besitzt mehr als 11.000 Kläranlagen, die mehr als 9,4 Mrd m³ Abwasser jährlich reinigen. Mit dem Betrieb von mehr als 480.000 km Kanalnetz sichert Deutschland einen Anschlussgrad von 96% der Bevölkerung zur Abwasserableitung in Kläranlagen.“

Durch die Eigenkontrollverordnung müssten die Reinigungsleistung von Kläranlagen stetig kontrolliert werden. Automatische Probenehmer vereinfachen dabei die Qualitätsüberwachung und erleichtern die tägliche Arbeit. Daher findet man auf Kläranlagen automatische Probenehmer fast immer am Zu- und Ablauf.

Aus diesem Grund sind die neuen Probenehmer Teil der Plattform und Teil des Baukastens. Dr. Monika Heisterkamp, Leiterin des Produktmanagements bei Endress und Hauser Conducta, enthüllt die Einzelheiten der neuen Plattformen (die im Beitrag Vorstellung der automatischen Probenehmer detailliert beschrieben sind). So folgen die Probenehmer einem gemeinsamen Gehäuse-, Elektronik-, Software- und Bedienkonzept für Multikanal/Multiparameter-Controller, Probenehmer und zukünftige nasschemische Analysatoren. „Für die neue Generation von stationären Probenehmern bedeutete dies die Entwicklung von vier verschiedenen Gehäusematerialien, drei Probenahmearten, zwei Spannungsversorgungen und 17 verschiedenen Flaschenkonfigurationen sowie die Implementierung verschiedener Sprachen und die Integration mehrerer Signalein- und -ausgänge.“, erklärt Heisterkamp.

(Lernen Sie auf der nächsten Seite Besonderheiten des Probennehmers kennen und ein neues Produkt für die Pharma-Industrie.)

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