Analog-Wandler für die Prozessautomatisierung Neue Analog-Wandler bieten hohe Funktionalität auf minimalem Raum
Weidmüller präsentiert mit der Produktfamilie ACT20M die vierte Generation seiner Analog-Wandler in sechs Millimeter Baubreite. Im neuen, achtpoligen CH20-Gehäuse integriert das Unternehmen eine Vielzahl an Funktionen in ein sechs Millimeter schmales Modul, die ansonsten nur in breiterer Bauform am Markt verfügbar sind.
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Signalwandler kommen in der Prozessautomation überall dort zum Einsatz, wo es gilt, Parameter wie Temperatur, Druck, Füllstand, Durchflussmengen, Gewicht oder Geschwindigkeit als Teil eines kontinuierlichen Produktionsprozesses zu messen oder zu überwachen. Die Prozesssignale, die aus dem Feld in den Schaltschrank gelangen, müssen zum Schutz der Steuerung vor elektrischen Störimpulsen galvanisch getrennt und zur Verarbeitung gegebenenfalls gewandelt werden. Dies beinhaltet die Wandlung von Thermosignalen (RTD oder TC) und speziellen DC-Signalen in Normsignale (z.B. 4...20 mA).
Außerdem können Feldgeräte, die über keine eigene Stromversorgung verfügen, über analoge Signalwandler mit Sensorversorgung gespeist werden. Dadurch können Kosten gespart und die Prozesssicherheit gewährleistet werden.
Weidmüller hat als Elektronik-Spezialist eine lange Tradition und bietet mit ACT20M (M = Micro) eine neu entwickelte Produktfamilie in sechs Millimeter Baubreite zum Wandeln und Trennen von analogen Signalen. Die Produktfamilie verbindet hohe Funktionalität mit kompakter Bauform und umfasst ein- und zweikanalige Passivtrenner, universelle Temperatur-Messumformer und DC-Trennverstärker sowie Signalverdoppler. Acht Anschlüsse ermöglichen zusätzliche Funktionalitäten, beispielsweise die Signalvervielfachung mit Sensorspeisung.
Anwender konfigurieren die Module komfortabel über DIP-Schalter oder mittels FDT/DTM-Software. Die Produkte werden werksseitig für alle möglichen Messbereiche kalibriert, dadurch ist das Gerät beim Anwender sofort einsetzbar. Die Spannungsversorgung der Module erfolgt entweder über Direktverdrahtung oder den Weidmüller-Tragschienenbus.
Sicherheit im Prozess
Die neue Produktreihe ACT20M mit Ex-Zulassung für Zone 2 greift konsequent die gestiegenen Kundenbedürfnisse auf. Bis zu zwei Kanäle in sechs Millimeter Baubreite führen zu einer signifikanten Platzersparnis im Schaltschrank – und zwar von bis zu 75 Prozent. Hinzu kommt die hohe galvanische Trennung von 2,5 kV bei 300 V Bemessungsspannung. Die hohe Messgenauigkeit bis 0,05 Prozent, der weite Spannungsversorgungsbereich von 16,8 V bis 31,2 V und der große Temperaturbereich sorgen für Prozesssicherheit. Die internationalen Zulassungen (cULus, Atex Zone 2, FM Div. 2, GL, DNV) und die zulässige Ausgangsbürde bis 600 Ohm zum Ansteuern von Lasten (Schaltverstärker) gestatten den weltweiten Einsatz in vielfältigen Applikationen.
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