Namur-Hauptsitzung 2024 – Tag 1 Leuchtturm der Prozessautomatisierung ‒ die Namur wird 75
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Die Namur-Hauptsitzung feiert in diesem Jahr einen runden Geburtstag und ist trotz ihres fortgeschrittenen Alters agiler denn je. So geht es heute wie in den Anfängen darum, die Mess- und Automatisierungstechnik in der Prozessindustrie voran zu treiben ‒ ohne Abstriche an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Handhabbarkeit.
Ein besonderer Auftakt im winterlichen Neuss ‒ ja, am Vorabend rieselte tatsächlich der erste Schnee: als Jubiläumsredner holte sich die Namur, sozusagen von Verband zu Verband, den ZVEI an Bord, schließlich ist die Zusammenarbeit zwischen Anwendern und Herstellern außerordentlich, wie Gastredner Dr. Gunther Kegel, ZVEI-Präsident und Vorstandsvorsitzender Pepperl+Fuchs betonte: „Es ist eine Ehre bei diesem markanten Jubiläum dabei zu sein. Die Namur ist ein Leuchtturm der Prozessautomatisierung.“
So sei bei Pepperl+Fuchs kein Produkt entwickelt worden, das nicht vorher der Namur rückgespiegelt wurde. Für ihn könnte daher die Zusammenarbeit die nächsten 30 Jahre so weiter gehen, und dies sei auch nötig. „Wir müssen uns derzeit mit so starken Veränderungen auseinandersetzen, wie in den letzten 30 Jahren zusammen nicht“, so Kegel, der die vier Aufgaben Dekarbonisierung, Digitalisierung, De-Risking und Demographie benannte. Eine Aufgabe, die nicht im Alleingang zu lösen ist, sondern nur mit weltweiten Lösungen, wenn man etwa an die Reduzierung der CO2-Emissionen denkt. Und obwohl die Elektronikindustrie, die im Gegensatz zu anderen Industrien wenig CO2 emittiert, nur geringe Hebel besitzt, bietet sie dennoch die Werkzeuge, um CO2-Emissionen zu reduzieren.
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