Green Innovation Nachhaltigkeit wird zum Treiber für den Chemieanlagenbau
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Es sind die Geburtswehen eines neuen Wirtschaftens: Die steigende Nachfrage nach Produkten der Chemie beschert der Branche Wachstum, gleichzeitig hat diese die notwendige Transformation hin zur Klimaneutralität zu stemmen. Für den Chemieanlagenbau bedeutet beides für die kommenden Jahre viel Arbeit – neben enormen Herausforderungen warten riesige Chancen.
Die Energiekrise infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine hat 2022 Schockwellen durch die globale Chemieindustrie geschickt. Allen voran Deutschland und Chemienationen in Europa, die nur auf wenig eigene Energieressourcen zurückgreifen können, haben die rasant gestiegenen Gaspreise hart getroffen. In der Folge ist der Druck hin zu effizienteren Prozessen und neuen Energiequellen deutlich gestiegen. Doch ein Umdenken bei der Rohstoff- und Energiebasis war schon zuvor in vollem Gange. Denn Chemienationen und globale Chemiekonzerne arbeiten längst am Ziel „Net Zero“ und wollen den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2070 (Indien), 2060 (China und Russland) oder bereits bis 2050 (alle anderen Chemienationen) beenden.