Visionen für die Regenerative Fluidik
Nachhaltigkeit alleine ist nicht genug: Was steckt hinter „regenerativer“ Fluidik?

Von Dominik Stephan 6 min Lesedauer

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Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Die Industrie liest das Thema oft als Effizienzprogramm: Prozesse trimmen, Ressourcen sparen, Emissionen vermeiden. Aber reicht das? Was kommt nach der Nachhaltigkeit?

Komponenten-Expertise trifft System-Knowhow: Bei Dr. Kurt Wolff ließ sich der Ausschuss bei der Shampoo-Produktion mit dem Durchflussmesser Flowave um mehr als zwei Drittel reduzieren.(Bild:  Bürkert Fluid Control)
Komponenten-Expertise trifft System-Knowhow: Bei Dr. Kurt Wolff ließ sich der Ausschuss bei der Shampoo-Produktion mit dem Durchflussmesser Flowave um mehr als zwei Drittel reduzieren.
(Bild: Bürkert Fluid Control)

Der Fahrplan steht: Klimaneutralität bis 2045 oder 2050, verkündeten Staatenlenker und Unternehmensentscheider in ungewohnter Einigkeit. Nach der Euphorie folgt Ernüchterung. Rezession, instabile Lieferketten und politische Unsicherheit nähren die Angst vor Deindustrialisierung. Ausgerechnet im Krisenjahr 2025 denkt Bürkert in Ingelfingen über das Danach hinaus. Die Vision: eine Wirtschaft, die zum ersten Mal „mehr zurückgibt als sie verbraucht“.

„Regenerativ“ heißt das Konzept, mit dem die Ventilspezialisten das nächste Kapitel in der Nachhaltigkeitsdebatte aufschlagen. Im UK hat das Unternehmen die Weiternutzung von Verpackungsmaterialien systematisch vorangetrieben. Der Standort Indien elektrifizierte seine Gemeinschaftsmobilität. Gleichzeitig wurden systematisch Dekarbonisierungsprojekte definiert, welche die großen Emissionen an den verschiedenen Standorten substituieren sollen. Und am Bürkert Campus Criesbach setzt man auf erneuerbare Energie.