Anlagenmodernisierung Grüner Wasserstoff und CO₂-Nutzung sollen Düngemittelproduktion nachhaltiger machen

Quelle: Thyssenkrupp Uhde 2 min Lesedauer

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Mit innovativen Technologien zur CO₂-Rückgewinnung und -Nutzung (CCU) sowie einer Umrüstung der Konverter soll Thyssenkrupp Uhde die Düngemittelproduktion bei Mopco nachhaltiger gestalten. Gleichzeitig werden drei Ammoniakanlagen für die Produktion und den Export von grünem Ammoniak vorbereitet.

Ayman Elmoghly, Leiter Vertrieb und Geschäftsentwicklung Thyssenkrupp Uhde Egypt; Nadja Håkansson, CEO Thyssenkrupp Uhde; Thomas Kufahl, CEO Thyssenkrupp Uhde Egypt; Eng. Karim Badawi, Minister für Erdöl und Bodenschätze, Arabische Republik Ägypten; Ibrahim Mekky, Präsident und Vorsitzender Echem; Eng. Ahmed Mahmoud El-Sayed, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer von Mopco (von links nach rechts)(Bild:  Thyssenkrupp Uhde)
Ayman Elmoghly, Leiter Vertrieb und Geschäftsentwicklung Thyssenkrupp Uhde Egypt; Nadja Håkansson, CEO Thyssenkrupp Uhde; Thomas Kufahl, CEO Thyssenkrupp Uhde Egypt; Eng. Karim Badawi, Minister für Erdöl und Bodenschätze, Arabische Republik Ägypten; Ibrahim Mekky, Präsident und Vorsitzender Echem; Eng. Ahmed Mahmoud El-Sayed, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer von Mopco (von links nach rechts)
(Bild: Thyssenkrupp Uhde)

Der Anlagenbauer Thyssenkrupp Uhde wurde vom Düngemittelhersteller Mopco mit der Lieferung innovativer Technologie für drei bestehende Ammoniak- und Harnstoffanlagen in Damietta, Ägypten, beauftragt. Ziel ist es, die Nachhaltigkeit ihrer Produktion zu verbessern. Mit einer von Thyssenkrupp Uhde entwickelten Lösung zur Kohlenstoffabscheidung und -nutzung (CCU) sollen bis zu 145.000 t/Jahr CO2 aus dem Abgas der bestehenden Ammoniakproduktion entfernt und in der Harnstoffproduktion verwendet werden. Gleichzeitig werden drei Uhde-Ammoniakkonverter-Einsätze in die bestehenden Konverter eingebaut. Dies soll die Ammoniak-Produktionskapazität erhöhen und gleichzeitig den Erdgasverbrauch im Synthese-Loop um etwa 10 % senken. Um die CO2-Emissionen noch weiter zu reduzieren, wird zusätzlich grüner Wasserstoff aus neuen Wasserelektrolyseanlagen eingesetzt, die mit erneuerbarer Energie betrieben werden. Mopco plant, künftig jährlich bis zu 150.000 Tonnen grünes Ammoniak zu produzieren.

Die Ammoniak- und Harnstoffanlagen (jeweils drei Stück) wurden ursprünglich zwischen 2006 und 2015 von Thyssenkrupp Uhde gebaut, wobei jede Anlage eine Kapazität von 1200 metrischen Tonnen Ammoniak pro Tag (mtpd) respektive 2000 mtpd Urea hat. Um die Ammoniak-Produktionskapazität zu erhöhen, werden nun drei neue Uhde-Ammoniakkonverter-Einsätze eingebaut. Diese Einsätze basieren auf den neuesten Konstruktionsprinzipien wie herausnehmbaren Betten mit axial-radialer Strömungsführung und sollen die Produktion um 150 metrische Tonnen pro Tag und Anlage steigern sowie die Produktion von grünem Ammoniak ermöglichen. Dies wird durch eine deutliche Erhöhung des effektiven Katalysatorvolumens und die Verwendung des Hochleistungskatalysators Katalco 74-1 von Johnson Matthey als Teil der Lösung erreicht.

Da die Einsätze für den Einbau in vorhandene Druckgehäuse ausgelegt sind, sind Hardware-Anpassungen dem Anlagenbauer zufolge auf ein Minimum beschränkt und die Umrüstung kann mit minimalen Ausfallzeiten durchgeführt werden. Thyssenkrupp Uhde soll während der gesamten Installations- und Anlaufphase umfassende Dienstleistungen erbringen, einschließlich der Einbindung der geplanten grünen Wasserstoffversorgung.

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