Electromembrane Extraction Darum beginnt nachhaltige Chemie schon bei der Probenvorbereitung
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Die Nachhaltigkeit der analytischen Chemie gewinnt zunehmend an Bedeutung, insbesondere bei der Probenvorbereitung als deren „schmutzigstem“ Teil. Die Electromembrane Extraction (EME) bietet einen neuen Ansatz. Mit dem Ziel einer nachhaltigeren Analytik reduziert diese Methode den Chemikalieneinsatz, minimiert Abfälle und verbessert gleichzeitig die analytische Performance.
Nachhaltigkeit ist in vielen Bereichen des Lebens zu einem zentralen Thema geworden. Das gilt auch für die analytische Chemie, wo die Bemühungen, Verfahren umweltfreundlicher zu gestalten – oft als „grüne Chemie“ bezeichnet – an Dynamik gewinnen. Ein Beispiel für diesen Trend ist die Umstellung der Standardgröße von HPLC-Säulen von 4,6 mm auf 2,1 mm Innendurchmesser, was zu einer deutlichen Reduzierung des Verbrauchs an mobiler Phase um das 4,8-Fache und zu einer verbesserten chromatographischen Performance geführt hat.
Die Analyse komplexer Proben wie Bioflüssigkeiten (z. B. Vollblut, Plasma, Serum oder Urin) erfordert nachdrücklich eine gute Probenvorbereitung, um störende Substanzen wie Partikel, Zellen, Proteine, Lipide, Phospholipide, Salze und zahlreiche endogene Metabolite zu entfernen. Eine unzureichende Reinigung kann zu einer schlechten analytischen Leistung oder zu Schäden am analytischen Gerät führen. Diese Probenvorbereitung trägt jedoch häufig maßgeblich zu den Umweltauswirkungen analytischer Prozesse bei, da sie toxische Lösungsmittel, Einwegmaterialien und eine erhebliche Abfallmenge mit sich bringt. Traditionell zählen die Flüssig-Flüssig-Extraktion (LLE) und die Festphasenextraktion (SPE) zu den bevorzugten Methoden der Probenvorbereitung.
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