Pharmaverpackung Südpack Medica und IMA arbeiten an Pharmaverpackung der Zukunft

Quelle: Pressemitteilung Südpack Medica 2 min Lesedauer

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Mit Pharma Guard hat Südpack Medica eine PP-basierte, recyclingfähige Blisterverpackung für die Pharmaindustrie entwickelt und arbeitet nun gemeinsam mit IMA daran, dass sich die neuen Monostrukturen mit der gleichen Effizienz, Produkt- und Packungssicherheit wie konventionelle PVC/PVDC-Lösungen auf vorhandenen Blisterlinien der Kunden verarbeiten lassen.

Das Ima Open Lab verfügt über eine detaillierte Datenbank der Materialstrukturen.(Bild:  Ima)
Das Ima Open Lab verfügt über eine detaillierte Datenbank der Materialstrukturen.
(Bild: Ima)

Zwar schreibt der Gesetzgeber momentan weder wiederverwertbare Verpackungen noch Verpackungen mit Rezyklatanteil wie in der Lebensmittelindustrie vor, doch Pharmaunternehmen sind gut beraten, sich bereits jetzt auf künftige Verpackungsanforderungen einzustellen. Um den Unternehmen bei der Umstellung auf nachhaltige Blisterverpackungen optimal unterstützen zu können, arbeiten Südpack und IMA intensiv an marktreifen Lösungen. Ziel ist es, die neuen Materialien auf dem bestehenden Maschinenpark der Kunden lauffähig zu machen.

Für Südpack ist Polypropylen (PP) das bevorzugte Polymer für orale Feststoffverpackungen. PP-Strukturen wie Pharma Guard überzeugen durch ihre natürliche Wasserdampfbarriere, ein niedriges spezifisches Gewicht, hohe Transparenz und exzellentes Durchdrückverhalten. Das Material ist Phthalat-, Nitrosamin-, PFAS- und Halogenfrei und entspricht der sehr strengen USP 661 wie auch dem Internationalen Arzneibuch. Vor allem aber können PP-basierte Konzepte im Unterschied zu den üblicherweise eingesetzten PVC/PVDC-Blisterlösungen bestehenden Recyclingströmen zugeführt werden. Die Ergebnisse einer von SÜDPACK beauftragten und nach ISO 14040/44 verifizierten Sphera-LCA bestätigen den niedrigeren CO2-Fußabdruck von PP im Vergleich zu herkömmlichen Verbundmaterialien aus PVC/PVdC und Aluminium, aber auch zu PET basierten Mono- und Verbundmaterialien.

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Maschinenbau-Know-how trifft auf Folienkompetenz

Damit die neuen Hochleistungsfolien auch problemlos auf bestehenden Blisterlinien lauffähig sind, ist zusätzlich das Knowhow des Maschinenbauers gefragt. Das zentrale Ziel der Zusammenarbeit? Aufwand und Kosten für eine Umrüstung bestehender Maschinen so weit als möglich zu reduzieren. Und Qualität, Geschwindigkeit und Effizienz im Verpackungsprozess auf gleichem Niveau wie bei konventionellen Folien zu halten. Infolge der intensiven Zusammenarbeit im Entwicklungsprozess profitieren beide Partner und insbesondere die Kunden durch mehr Möglichkeiten zur Analyse und Optimierung der Materialleistung für Blisterverpackungsanwendungen.

Um eine zukunftssichere, nachhaltige Verpackung noch besser definieren und die Zusammenarbeit mit Materiallieferanten und Kunden gezielt fördern zu können, hat IMA mittlerweile mit seinem Open Lab ein Netz von Analyselaboren geschaffen. Bei der Entwicklung von PharmaGuard zum Beispiel konnte so die Leistung dank IMAs umfassender Erfahrung im Thermoformen, Siegelschichtdesign und Druck auf ein höheres Niveau als bei herkömmlichen PP-Folien gehoben werden.

Das Open Lab: Datenbankgestützte Analysen

Das offene Labor spielt eine zentrale Rolle bei der Unterstützung von Kunden, indem es ein umfassendes Verständnis dafür vermittelt, wie Materialien auf IMA-Maschinen funktionieren. Auch lassen sich Schlüsselfaktoren identifizieren, die zu konsistenten und hochwertigen Ergebnissen beitragen, einschließlich der optischen Eigenschaften und der Prozessstabilität.

Von unschätzbarem Wert ist dabei die detaillierte Datenbank der Materialstrukturen, die mit den Testleistungen auf den verschiedenen Systemen korrelieren. Zudem ermöglicht das offene Labor einen dualen Ansatz zur Fehlerbehebung. Denn bei Tests auftretende Probleme werden betriebsintern sowohl aus Maschinen- als auch aus Materialsicht analysiert, um präzise Anpassungen und Lösungen zu gewährleisten. Nicht zuletzt erkennt das Labor Markttrends für verschiedene IMA-Anwendungen durch die Bewertung neuer nachhaltiger Materialien.

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