Module Type Package
Modulare Anlagen mit MTP 2.0 auf dem besten Weg

Von Sabine Mühlenkamp 3 min Lesedauer

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In enger Zusammenarbeit mit Experten der Namur, des ZVEI und von PI (Profibus & Profinet International) wurden letztes Jahr im September die Arbeiten an der MTP-Spezifikation 2.0 abgeschlossen. Damit befinden sich die finalen Versionen der Dokumente in der Endphase, und MTP 2.0 ist auf dem besten Weg für einen breiten Einsatz.

Das „Leben“, sprich der Anschluss oder die Neuordnung von Apparaten in Modulbauweise wird einfacher, wenn MTP (Module Type Package) im Spiel ist. Die finale Version der MTP-Spezifikation steht ab dem Sommer 2025 zur Verfügung.(Bild:  Profibus & Profinet International)
Das „Leben“, sprich der Anschluss oder die Neuordnung von Apparaten in Modulbauweise wird einfacher, wenn MTP (Module Type Package) im Spiel ist. Die finale Version der MTP-Spezifikation steht ab dem Sommer 2025 zur Verfügung.
(Bild: Profibus & Profinet International)

Die Erwartungen sind hoch: Bisher waren Änderungen in Automatisierungsstrukturen in den auf Effizienz ausgelegten Anlagen der chemischen Industrie immer mit viel Aufwand verbunden. Insbesondere Betreiber, die in volatilen Märkten aktiv sind, stellt dies vor große Herausforderungen. Großanlagen sind auf Effizienz ausgelegt, und jede kleine Änderung zieht einen gewaltigen Aufwand nach sich, und zwar sowohl aus Apparate- als auch aus Automatisierungssicht, ganz zu schweigen von den regulatorischen Anforderungen. Dagegen können kleinere Batch-Anlagen mit geringeren Mengen meist nicht am optimalen Punkt gefahren werden.

Die modulare Anlagentechnik bietet hier einen Ausweg, da sie die Effizienz von großen Anlagen mit Flexibilität der kleineren Batch-Anlagen verbinden. Über Modular Type Packages (MTP) lassen sich nun solche verfahrenstechnischen Module, Maschinen oder Package Units wesentlich effizienter als bisher orchestrieren.

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