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Dezentrale Intelligenz

Modulare Automation für die Prozessindustrie ist gefragt

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Die Kommunikation zwischen den Modulen und der übergeordneten Leitebene ist im Rahmen des Dima-Konzepts über eine Dienste orientierte Architektur (Service Oriented Architecture – SOA) umgesetzt. Modul und Leitebene tauschen sich über eine standardisierte Semantik aus, in der die Funktionen des Moduls festgelegt sind. Der Aufruf dieser Modulfunktionen ist von der Leitebene möglich, ohne die Details der Abläufe innerhalb des Moduls zu kennen.

Um der Leitebene die vom Modul zur Verfügung stehenden Dienste auch Offline bekannt zu geben, sind diese in einer Beschreibungsdatei – der sog. Modul Type Package (MTP) – integriert. Darin sind alle Funktionen und Informationen zur Bedienung und Visualisierung des Moduls enthalten.

Exemplarische Integration

Im Rahmen des Dima-Projektes realisierte Wago die Integration von Prozessmodulen exemplarisch mit dem Scada-System WinCC von Siemens und dem Batch-System Proficy-Batch von General Electric. In diesen übergeordneten Systemen werden die einzelnen Module bedient, beobachtet und überwacht, indem die von ihnen zur Verfügung gestellten Dienste aufgerufen werden. Für die Realisierung des Dima-Konzepts sind offene Schnittstellen der übergeordneten Scada- und Batch-Systeme eine notwendige Voraussetzung.

Wago stellt sein Dima-Konzept zur freien Nutzung zur Verfügung und ruft damit die beteiligten Verbände und Unternehmen auf, gemeinsam dieses Konzept fortzusetzen.

Weitere Informationen zu DIMA – Dezentrale Intelligenz für modulare Anlagen finden sie auf www.dima-process.com.

* Der Autor ist Leiter Market Management Industrie und Prozess bei Wago Kontakttechnik GmbH & Co. KG, Minden.

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