Security Mehr Schutz: Neues Bedienelement mit aktivierbarem Ethernet-Port

Quelle: Pressemitteilung Pilz 2 min Lesedauer

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Pilz erweitert sein Portfolio im Bereich Bedien- und Meldegeräte um das Bedienelement PIT oe ETH. Dank eines aktivierbaren Ethernet-Port schützt das Bedienelement frei zugängliche Ethernet-Schnittstellen in der Industrie vor missbräuchlichem Zugriff.

Das neue Bedienelement PIT oe ETH mit aktivierbaren Ethernet Port von Pilz schützt Netzwerkverbindungen wie eine Firewall vor unbefugtem Zugriff von außen und innen. PIToe ETH ergänzen das Pilz-Portfolio im Bereich Bedien- und Meldegeräte.(Bild:  Pilz GmbH & Co. KG)
Das neue Bedienelement PIT oe ETH mit aktivierbaren Ethernet Port von Pilz schützt Netzwerkverbindungen wie eine Firewall vor unbefugtem Zugriff von außen und innen. PIToe ETH ergänzen das Pilz-Portfolio im Bereich Bedien- und Meldegeräte.
(Bild: Pilz GmbH & Co. KG)

Für mehr Security soll das kompakte Bedienelement PIToe ETH von Pilz sorgen. Als Industrie-Ethernet-Schnittstelle kann es wie eine Firewall Netzwerkverbindungen einerseits vor unbefugtem Zugriff von außen, andererseits aber auch den direkten Zugriff auf Human Machine Interfaces und Steuerungsdaten von intern sichern.

Bei Anlagen und Maschinen schützt PIToe ETH das Netzwerk und damit Know-how und Investition. Die neue aktivier- und abschaltbare Ethernet-Schnittstelle bietet Anwendern die Möglichkeit, ihr Netzwerk umfassend zu schützen: Wer wann und wie auf sensible Maschinendaten zugreifen darf, kann individuell secure geregelt und nachvollzogen werden. So lässt sich die Produktionssicherheit erhöhen.

Aktiv(iert)er Bedienschutz baut missbräuchlichem Zugriff vor

Denn in Kombination mit der Ausleseeinheit PITreader von Pilz erfolgt die Aktivierung der Ethernet-Schnittstelle ausschließlich bei entsprechender Berechtigung. D.h. nur autorisierte Personen sind berechtigt, temporär diese Schnittstellen zu nutzen. Z.B. um neue Konfigurationen, Programme oder Sicherungskopien zu erstellen Dank 24 Volt bzw. alternativ auch mit 5 Volt Standardeingängen sind sie flexibel über jeden Steuerungsausgang aktivierbar. Das ermöglicht Anwendern eine vollumfängliche Datenflusskontrolle über ihr Netzwerke.

Erfüllt alle normative Vorgaben

Das neue Bedienelement PIToe ETH erfüllt sowohl die Sicherheitsanforderungen an Maschinenhersteller sowie an Betreiber: Die Maschinenverordnung nimmt Maschinenhersteller spätestens ab Januar 2027 in Bezug auf Security-Maßnahmen in die Pflicht.

Für Maschinenbetreiber in Deutschland etwa gilt bereits heute die Technische Regel für Betriebssicherheit TRBS 1115 als Ergänzung zur Betriebssicherheitsverordnung, die u.a. fordert, dass nicht benötigte Hardwareschnittstellen deaktiviert oder blockiert werden und nicht autorisierte Kommunikationsverbindungen abgeschaltet sein müssen. PIToe ETH unterstützt so bei der Umsetzung der gesetzlichen und normativen Vorgaben, was letztendlich die Investition schützt und Kosten minimiert.

Einbau leicht gemacht

Die kompakten Bedienelemente sind gemäß EN 60947-5-1 für Einbauöffnungen mit einem Durchmesser von nur 22,5 mm mit Verdrehsicherung vorgesehen. Dadurch fügen sie sich optimal in das Design von Maschinen und Anlagen ein.

In der Produktfamilie PIToe stehen Anwendern zudem die Bedienelemente PIToe 4S und PIToe USB zur Verfügung: Mit dem Bedienelement PIToe 4S können digitale Ein- und Ausgänge geschaltet und angezeigt werden, beispielsweise die Betriebsart. PIToe USB verfügt über eine aktivierbare USB-Schnittstelle für Maschinen und Anlagen, die z.B. das manipulationssichere Einspielen von Programmen ermöglicht.

Die kompakten Bedienelemente bringen damit Vorteile für den Einbau bzw. die Nachrüstung in Pulte, Schalttafeln oder Bediengehäuse. Dazu sorgen beide im Verbund mit dem Zugangsberechtigungssystem PITreader für ein sicheres Zugangsmanagement.

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