VAA-Befindlichkeitsumfrage Lyondell Basell gewinnt erstmals den Deutschen Chemie-Preis

Quelle: VAA – Führungskräfte Chemie 2 min Lesedauer

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Der VAA hat Lyondell Basell Industries Basell Polyolefine 2023 erstmals mit dem Deutschen Chemie-Preis ausgezeichnet. Die Auszeichnung ehrt insbesondere die signifikanten Verbesserungen in der Personalarbeit und das Engagement in Nachhaltigkeit.

Auf der Preisverleihung am 8. Dezember 2023 in Wesseling hat die 1. VAA-Vorsitzende Dr. Birgit Schwab den Deutschen Chemie-Preis an den Standortleiter Wesseling/Knapsack bei Lyondell Basell Tassilo Bader überreicht.(Bild:  Maria Schulz/ VAA)
Auf der Preisverleihung am 8. Dezember 2023 in Wesseling hat die 1. VAA-Vorsitzende Dr. Birgit Schwab den Deutschen Chemie-Preis an den Standortleiter Wesseling/Knapsack bei Lyondell Basell Tassilo Bader überreicht.
(Bild: Maria Schulz/ VAA)

2023 ist Lyondell Basell Industries Basell Polyolefine zum ersten Mal mit dem Deutschen Chemie-Preis des Verbandes angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA) ausgezeichnet worden. Bei der Verleihung auf dem Werksgelände des Unternehmens in Wesseling nahm Tassilo Bader den Preis persönlich entgegen. Der Vorstandsvorsitzende des seit 2021 amtierenden Preisträgers Schott Dr. Frank Heinricht hielt die Laudatio.

Aus Sicht der Jury des VAA sei es in diesem Jahr eine einfache Entscheidung gewesen, erklärt die 1. Vorsitzende des VAA Dr. Birgit Schwab. „Die diesjährige VAA-Befindlichkeitsumfrage bestätigte den erfolgreichen Aufstieg der Lyondell Basell seit 2013. Belegte das Unternehmen vor zehn Jahren noch den letzten Platz, so verzeichnete es seither einen kontinuierlichen Aufwärtstrend. Insbesondere seit 2021 wurde die Aufwärtsbewegung immer dynamischer.“ Schwab verwies auf die nachweisbar gute Stimmung gerade unter den jungen Beschäftigten des Unternehmens. Es zeige vorbildhaft, wie gute Personalarbeit funktioniere: „Das wird von den Fach- und Führungskräften honoriert.“

Als besonders bemerkenswert bezeichnete Schwab das hervorragende Abschneiden des Unternehmens im Zusatzranking „Sustainable Leadership“: „Lyondell Basell befasst sich strategisch diesem Thema, es legt den Fokus auf den schonenden Einsatz von materiellen Ressourcen und engagiert sich zeitlich und finanziell auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit.“

Die Verleihung des Deutschen Chemie-Preises fand auf dem Werksgelände des Unternehmens statt. Vonseiten des letzten Preisträgers Schott gratulierte der Vorsitzende des Vorstandes Dr. Frank Heinricht: „Lyondell Basell ist seiner Verantwortung und den vielfältigen Herausforderungen im vergangenen Jahr in beeindruckender Weise gerecht geworden. Gerade in diesen unruhigen Zeiten kann man die Erfolge bei der Personalarbeit und das Engagement in der Nachhaltigkeit nicht hoch genug einschätzen.“

In seiner Dankesrede betonte der Standortleiter Wesseling/Knapsack bei Lyondell Basell Tassilo Bader: „Wir warten nicht auf die Zukunft – wir setzen alles daran, sie zu gestalten. Die enormen Investitionen in innovative Technologien, Kreislaufwirtschaft und CO2-Reduktion sowie in die Aufstockung unseres Personals, zeigen, dass die Transformation von Lyondell Basell in vollem Gange ist. Wir sind alle hochmotiviert, den erforderlichen Wandel mit dem hohen Tempo, das wir auch und gerade in den derzeit schwierigen Zeiten zeigen, sehr aktiv mitzugestalten. Auf die Vielzahl der positiven Entwicklungen bei Lyondell Basell und an unserem Standort sind wir sehr stolz.“

Den Chemie-Preis verleiht der VAA bereits seit 2008. Grundlage für die Entscheidung ist die VAA-Befindlichkeitsumfrage, die jährlich unter 7000 Fach- und Führungskräften in den größten 23 Chemie- und Pharmaunternehmen in Deutschland durchgeführt wird. Das Werk im Kölner Süden ist ein bedeutender Teil der Lyondell Basell-Firmengruppe, die im Januar 2008 durch die Fusion der niederländischen Basell-Gruppe mit dem amerikanischen Unternehmen Lyondell entstand und heute der drittgrößte Chemiekonzern der Welt ist. Am Standort Wesseling und Hürth-Knapsack sind rund 1400 Mitarbeiter beschäftigt, darunter rund 150 Auszubildende.

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