Werkstoffe

Kunststoffe haben das Potenzial zum Bau von Wärmeaustauschern

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Im Gegensatz zu den Kunststoffen PVDF und PP können derzeit aus PFA und ECTFE Rohrbündel-Wärmeaustauscher bis NW 100 beziehungsweise NW 150 hergestellt werden. Bündel-Wärmeaustauscher verzichten auf einen äußeren Mantel. Sie lassen sich daher direkt in vorhandene Behälter installieren. In der Regel erfolgt die Montage an einen Mannlochdeckel.

Dagegen sind bei Flächenbündel-Wärmeaustauschern mehrere Bündel kopf- und stirnseitig in Sammlern eingeschweißt. Sie können somit jeder Behältergeometrie angepasst werden. In flachen Behältern befinden sie sich zum Beispiel am Boden. Flächenbündel-Wärmeaustauscher werden heutzutage aus PFA, ECTFE, PVDF und PP hergestellt.

Modul-Wärmeaustauscher ermöglichen unterschiedliche Ausbaustufen

Modul-Wärmeaustauscher findet man bei galvanischen Prozessen. Dort werden sie direkt ins Verfahrensbecken gehängt. Die Modulbauweise – ein-, zwei- und dreifache Module – ermöglicht nicht nur unterschiedliche Ausbaustufen mit großen Austauschflächen.

Daraus wurde auch als Bauart der Rund-Wärmeaustauscher abgeleitet, der sich als externer Wärmeübertrager ähnlich wie ein Rohrbündel-Wärmeaustauscher verwenden lässt. Zur Modulherstellung kommen PVDF, PE-RT, PE und PP in Betracht.

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