Whitepaper Kritis-Dachgesetz soll im Oktober kommen

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Schon im Oktober 2024 soll das Kritis-Dachgesetz verabschiedet werden. Für Betreiber von kritischen Infrastrukturen beginnt dann ein enger Zeitrahmen. Aktuell können sie noch gar nicht absehen, welche Auflagen künftig auf sie zukommen. Ein Whitepaper von Securiton Deutschland klärt auf.

Für kritische Infrastrukturen ist der Perimeterschutz ein wichtiger Baustein im Sicherheitskonzept.(Bild:  Securiton Deutschland)
Für kritische Infrastrukturen ist der Perimeterschutz ein wichtiger Baustein im Sicherheitskonzept.
(Bild: Securiton Deutschland)

Nach Inkrafttreten des Kritis-Dachgesetzes müssen Betreiber kritischer Infrastrukturen innerhalb von drei Monaten ihre Registrierung vornehmen und weitere zehn Monate später alle technischen, sicherheitsbezogenen und organisatorischen Maßnahmen mit einem entsprechenden Resilienzplan umgesetzt haben. Nach Angaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gibt es in Deutschland mehr als 1000 Kritis-Betreiber mit insgesamt rund 2000 Anlagen in den bisherigen acht Sektoren Energie, Wasser, Ernährung, IT und Telekommunikation, Gesundheit, Finanz- und Versicherungswesen, Transport und Verkehr sowie Abfallentsorgung. Größter Sektor ist die Energiebranche, gefolgt vom Gesundheitsbereich und der Siedlungsabfallentsorgung. Experten gehen aber davon aus, dass in Bezug auf die künftigen Kritis-Sektoren (Öffentliche Verwaltung und Weltraum) weit mehr Betreiber betroffen sein werden.

Betreiber kritischer Infrastrukturen (Kritis) stehen vor einer Vielzahl von Aufgaben und tun gut daran, sich frühzeitig über Schutzmaßnahmen am Markt zu informieren. Dabei hilft das neue Whitepaper von Securiton Deutschland „Das Kritis-Dachgesetz und seine Umsetzung – Höchste Sicherheit für kritische Infrastrukturen“. Es nennt betroffene Branchen, erläutert die Zielsetzung der gesetzlichen Neuregelung und erklärt, für wen welche Schutzmaßnahmen geeignet sind. Hier kommt insbesondere dem Perimeterschutz eine entscheidende Rolle zu: Im Kern geht es darum, dass sich nur befugte Personen auf einem Gelände aufhalten dürfen. Die kriminellen Absichten hinter Verstößen können ganz unterschiedlich sein, beispielsweise Einbruch und Diebstahl, Sabotage und Vandalismus oder Industriespionage. Speziell zum Schutz kritischer Infrastrukturen hat Securiton Deutschland bereits vor Jahren ein Analyse-Modul für die Videosicherheit entwickelt. Es sichert besonders sensible und schützenswerte Anlagen gegen Einbruch, herumlungernde Personen und Kamerasabotage. Ergänzend dazu kann auch die Überwachung des bodennahen Luftraums zum Schutz vor Drohnen sinnvoll sein.

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