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Robust gebaut
Wie alle Sawa-Pumpen ist auch die LE sehr robust gebaut. Die Konstruktion ist einfach, Wartungs- und Lebenszykluskosten sind niedrig. Erhältlich sind Motoren mit verschiedenen Antriebsarten; im Pharmasektor werden auch rostfreie Motoren eingesetzt. Bei Bedarf kann das Spiralgehäuse in der Rohrleitung belassen und der Motor mit Gleitringdichtung und Steckwelle nach hinten ausgefahren werden – ein Vorteil bei engen Platzverhältnissen.
Das strömungstechnisch optimierte und großzügig dimensionierte Spiralgehäuse sorgt für hohe Wirkungsgrade. Verschiedene Laufräder ermöglichen die Anpassung ans jeweilige Fördermedium. Dank großer Wandstärken kann dieses sowohl abrasiv als auch korrosiv sein. Medien mit Festkörpern bis rund 10 mm Durchmesser, wie sie z.B. im Recyclingwesen auftreten, lassen sich dank des breiten Pumpenkörpers ohne Verstopfungsgefahr fördern. Schnelle Temperaturwechsel sind dank der robusten Konstruktion zulässig.
Verschiedene Tests in der Milchförderung verliefen zur Zufriedenheit der Anwender. Besonders geschätzt wird dabei die Laufruhe.
Auserlesene Werkstoffe
Für die medienberührenden Komponenten der Pumpen wird der hochwertige korrosionsbeständige Chrom-Nickel-Molybdän-Stahl 1.4435 (AISI 316L) verwendet. Das jeweilige Einsatzgebiet bestimmt die Oberflächen-rauigkeit, wobei für Hygieneanwendungen im Pharma- und Sterilbereich meist Ra-Werte <0,8 µm gefordert sind. Bei Pumpen für den Lebensmittel-, Pharma- und Sterilbereich werden Teile elektropoliert, die mit den Fördermedien in Berührung kommen.
Zur Wellenabdichtung werden an die Anforderungen angepasste Gleitringdichtungssysteme mit verschiedenen Werkstoffen (Kohle, Chromstahl, Hartmetall, Siliciumcarbid oder Keramik) eingesetzt. Bei Gleitlagern kann zwischen Kohle und Siliciumcarbid, bei Nebendichtungen zwischen FPM/FKM, FFKK, EPDM, PTFE und FEP gewählt werden.
Insbesondere für Anwendungen in der Pharma- und Steriltechnik wichtig: Der gesamte Innenraum der nach EHEDG-Empfehlungen gebauten Pumpen ist totraumfrei; die Pumpen lassen sich entweder via Restentleerungsanschluss oder vertikale Aufstellung vollständig entleeren. Die Anschlüsse für die Restentleerung werden gemäß Anwenderwunsch angebracht. Beispiele sind manuell oder automatisch betätigte Restentleerungsventile oder Tri-Clamp (DN15). Alle O-Ringe werden angespült, die Gehäuseabdichtung erfolgt spaltfrei.
Mehr zum Thema Gleitringdichtungen und den Ausführungsoptionen der LE-Kreiselpumpen lesen Sie auf der nächsten Seite.
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