Schneidleiste für Stranggranulatoren Kostengünstige Alternative zu diamantbestückten Werkzeugen

Quelle: Pressemitteilung Maag Pump Systems 1 min Lesedauer

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Bei der Stranggranulierung von faserverstärkten Kunststoffen (FRP Compounds) beanspruchen abrasive Polymerstränge die Schneidwerkzeuge sehr intensiv. Maag reagiert auf diese besondere Herausforderung mit einer eigens entwickelten Schneidleiste.

Maag-Strangggranulierer Primo 200E mit Schneidleiste(Bild:  © Stefan Gregor)
Maag-Strangggranulierer Primo 200E mit Schneidleiste
(Bild: © Stefan Gregor)

Bisher stehen Schneidwerkzeuge für Stranggranulatoren von Maag in drei unterschiedlichen Ausführungen zur Auswahl: aus Wolframkarbid (HM), aus Keramik (CE) oder mit einer diamantbestückten Oberfläche (PCD). Speziell bei der Verarbeitung hochfester, fasergefüllter und dabei stark abrasiv wirkender Polymerstränge zu FRP Compounds zeigen allerdings alle drei Werkstoff-Varianten nicht nur charakteristische Stärken, sondern auch Nachteile.

So verschleißt die Schneidkante bei HM- und CE-Werkzeugen durch die hohe Abrasivität faserverstärkter Kunststoffe schon nach etwa 100 Betriebsstunden. Keramik ist darüber hinaus bruchempfindlich. Dementsprechend häufig muss die Schneidkante oder sogar das ganze Werkzeug komplett ausgetauscht werden. Darunter leidet nicht nur die Produktivität, sondern auch die Qualität der produzierten Granulate.

Deshalb kommen in FRP-Anwendungen oft diamantbestückte PCD-Werkzeuge zum Einsatz. Sie haben durch ihre harte Beschichtung eine wesentlich höhere Lebensdauer. Im Gegenzug sind sie jedoch bis zu fünf Mal teurer als HM- oder CE-Werkzeuge:

Die neu entwickelte Schneidleiste Duration stellt ein neues Material namens VS23 dar. Dieses erhöht die Härte des Werkzeugs um bis zu 70 Prozent und beugt so Verschleiß vor. Dadurch verlängert sich die Lebensdauer im Vergleich zu herkömmlichen HM-Werkzeugen um das fünf- bis neunfache. VS23 stellt damit für alle vier Schneidkanten eine kosteneffiziente Alternative zur Verwendung von PCD-Werkzeugen mit Diamantsegmenten dar. Die Leistung der neuen Werkzeuge wurde in Labor und Praxis bereits umfassend validiert, heißt es vom Unternehmen.

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