Schwingmühle Kompaktes Laborgerät für kleine Proben

Quelle: Pressemitteilung Fritsch 2 min Lesedauer

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Mit der kompakten P-23 hat Fritsch eine Schwingmühle speziell für die Feinzerkleinerung kleinster Mengen entwickelt. Mit einer Stellfläche von 20 x 30 cm und einem Gewicht von 7 kg ist sie für den Einsatz in Gloveboxen geeignet.

Die Schwingmühle P-23 zeichnet sich durch ihr kompaktes Design aus.(Bild:  Fritsch)
Die Schwingmühle P-23 zeichnet sich durch ihr kompaktes Design aus.
(Bild: Fritsch)

Gloveboxen schaffen eine reaktionshemmende (oder inerte) Arbeitsumgebung mit kontrollierten Druck- und Atmosphärenbedingungen. Sie werden für die Zerkleinerung und Analyse von sauerstoffempfindlichen Stoffen wie bestimmten Fetten und Vitaminen im Bereich der Lebensmittel oder Metallen, beispielweise in der Batterieforschung, verwendet. Die Größe der Glovebox wird in der Regel durch die Größe der für die Arbeit benötigten Geräte bestimmt, die durch Vorkammern in die Box eingeschleust werden, um die bestehende Atmosphäre zu erhalten. Dabei gilt in der Regel: Je größer die Glovebox, desto höher die Investition. Die kompakte Schwingmühle P-23 eignet sich daher für den Einsatz in Gloveboxen. Die neue P-23 Glovebox ready ist mit einem Glovebox-optimierten Motor ausgestattet, um den alternativen atmosphärischen Bedingungen, die zum Beispiel durch den Einsatz von Argon entstehen, standzuhalten. Außerdem verfügt das Gerät über eine Folientastatur, die im Vergleich zur Glastastatur der Standard-P-23 die Bedienung mit Handschuhen erleichtern soll. Zusätzlich wurde das Gerät um eine USB-Schnittstelle erweitert, die das Auslesen des Gerätes zu Servicezwecken ermöglicht. Diese Features eröffnen der P-23 Glovebox ready viele Anwendungsgebiete, z.B. in der Lebensmittel-, Futtermittel- und Pharmaindustrie sowie in der Batterieforschung und Mechanochemie.

Mit der P-23 können mittelharte, spröde oder feuchte Proben wahlweise nass, trocken oder kryogen zerkleinert werden. Die Schwingmühle zerkleinert die Proben durch Prallwirkung und Reibung zwischen den Mahlkugeln und der Innenwand des Mahlbechers. Dazu wird der Becher in eine vertikale Schwingbewegung mit 900 bis 3.000 Schwingungen pro Minute und einer Amplitude von 9 mm versetzt. Um das Zerkleinerungsprinzip einer Kugelmühle optimal zu nutzen, hat Fritsch für die P-23 einen Mahlbecher mit kugelförmigen Innenwänden entwickelt. Dies erhöht die Effektivität der Mahlung, erleichtert die Rückgewinnung und vereinfacht die Reinigung. Darüber hinaus lassen sich die kugelförmigen Mahlbecher ohne Verschrauben zusammenstecken. Außerdem sind Becher und Mahlkugeln in unterschiedlichen Materialien verfügbar. Dadurch kann je nach Anforderung des zu zerkleinernden Stoffes eine Kontamination der Probe durch unerwünschten Abrieb vermieden werden. Für eine völlig metallfreie Mahlung bietet Fritsch auch Mahlbecher und Mahlkugeln aus Zirkonoxid an.

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