Anlagensteuerung mit künstlicher Intelligenz
Anlagenfahrer aus Bits und Bytes: Wenn KI die Destillation steuert...

Von Dominik Stephan 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Das KI Bilder malt, Texte schreibt oder Programmieraufgaben erledigt ist mittlerweile den meisten ein Begriff. Aber eine KI als Anlagenfahrer? Ausgerechnet bei einem komplexen Destillationsprozess zeigt sich, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz auch dieser Aufgabe gewachsen sein könnte.

Destillationskolonne bei Eneos - hier hat sich eine KI von Yokogawa in der Anlagensteuerung bewährt.(Bild:  Eneos Materials Corporation)
Destillationskolonne bei Eneos - hier hat sich eine KI von Yokogawa in der Anlagensteuerung bewährt.
(Bild: Eneos Materials Corporation)

Ein Jahr im Einsatz: Bei Werkstoffspezialist Eneos sitzt eine Maschine an den Hebeln einer Destillationskolonne. Das Ergebnis, geringere Umweltbelastung, eine gleichbleibende Qualität und verbesserte Betriebsabläufe, überzeugt nach Aussage der Projektbeteiligten. Und das, obwohl die KI in der Leitwarte das weltweit erste Mal ist, dass künstliche Intelligenz mit bestärkendem Lernen formell für die direkte Steuerung einer Anlage eingesetzt wird.

Der neue Kollege mit dem etwas sperrigen Namen Factorial Kernel Dynamic Policy Programming (FKDPP), ein auf bestärkendem Lernen basierender KI-Algorithmus des Automatisierungs-Spezialisten Yokogawa, empfiehlt sich damit nach einem Jahr Feldversuch für größere Aufgaben, sind die Verantwortlichen bei Eneos sicher.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung