Virenschutz für Automatisierungssysteme

Keine Chance für Viren, Würmer und Trojaner

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Dynamische Überwachung erhöht das Sicherheitsniveau erheblich

Im Zeitalter des auf Automatisierungssysteme zugeschnittenen Wurms Stuxnet und ähnlicher Schad-Software erhöht die dynamische Überwachung der im produktiven Umfeld verwendeten Windows-Systeme das Sicherheits-Niveau erheblich. Mit dem so genannten CIFS (Common Internet File Sys-tem) Integrity Monitoring (CIM) bieten die RS4000-Geräte der Produktfamilie FL M Guard deshalb einen industrietauglichen Antiviren-Schutz als zusätzliche Lizenz an.

Das wie ein Antiviren-Sensor arbeitende CIM erkennt ohne Nachladen von Viren-Pattern oder anderen Updates, ob ein aus einer Steuerung, Bedieneinheit und einem PC zusammengesetztes Windows-System von einer Schad-Software befallen worden ist. Dabei kann der FL M Guard alle Daten eines Systems überprüfen. Als sinnvoller erweist es sich jedoch, dem Gerät die gefährdeten Datentypen wie *.dll, *.bat oder *.com vorzugeben.

Optimal abgesichert

Der gleichzeitige Einsatz von Firewalls und CIM erlaubt also eine optimale Absicherung von Systemen, die bisher als nicht wirksam zu schützen galten. Dazu gehören Systeme,

  • die mit einem veralteten Betriebssystem arbeiten, für das Microsoft keine Security Patches mehr bereitstellt, z.B. Windows 2000 und ältere Versionen;
  • deren (Software-)Auslieferungszustand seitens des Herstellers oder einer Behörde zertifiziert wurde und die daher bei einer Veränderung der Software – beispielsweise aufgrund eines Betriebssystem-Updates – die Gewährleistung des Herstellers oder die Zulassung der Behörde verlieren;
  • die in zeitkritischen industriellen Applikationen nicht mit einem Viren-Scanner ausge-rüstet werden dürfen, damit ihre Echtzeitfähigkeit erhalten bleibt;
  • die kein Update des Viren-Patterns durchführen können, da eine Verbindung in das Internet fehlt, oder die bewusst nicht mit Viren-Scannern und/oder IDS/IPS (Intrusion Detection System/Intrusion Prevention Sys-tem) ausgestattet sind, weil im Fall eines Fehlalarms die gesamte Anwendung stillgesetzt wird;
  • deren Betreiber kein Know-how hinsichtlich der korrekten Installation von Viren-Scannern und/oder IDS/IPS haben, sodass das System negativ beeinflusst werden könnte;
  • die über begrenzte Ressourcen verfügen und denen es aus diesem Grund unmöglich ist, weitere Prozesse zu steuern und auszuführen.

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