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Ethylen-Cracker vor dem Aus Asahi Kasei, Mitsui und Mitsubishi bündeln Ethylenproduktion in Westjapan

Quelle: Asahi Kasei 2 min Lesedauer

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Japans Chemiekonzerne Asahi Kasei, Mitsui Chemicals und Mitsubishi Chemical bündeln ihre Ethylenproduktion in Westjapan: Der AMEC-Standort Mizushima wird bis 2030 geschlossen, die Kapazitäten nach Osaka verlagert. Gleichzeitig soll eine Bioethanol-basierte Revolefin-Anlage die Dekarbonisierung der Grundchemikalien vorantreiben.

Industriekomplex Mizushima in der Präfektur Okayama: Hier wird der Ethylen-Cracker von Amec bis 2030 schrittweise stillgelegt.(Bild:  Asahi Kasei)
Industriekomplex Mizushima in der Präfektur Okayama: Hier wird der Ethylen-Cracker von Amec bis 2030 schrittweise stillgelegt.
(Bild: Asahi Kasei)

Asahi Kasei, Mitsui Chemicals und Mitsubishi Chemical haben Maßnahmen zur Förderung der Dekarbonisierung und zur Optimierung der Produktionskapazität ihrer beiden Ethylenproduktionsanlagen im Westen Japans geprüft. Um diese Ziele zu erreichen, haben sich die drei Unternehmen für das „Fiscal 2025 Support Program for Energy and Manufacturing Process Conversion in Hard-to-Abate Industries” (Förderprogramm für die Umstellung von Energie- und Fertigungsprozessen in CO2-intensiven Branchen) für das Geschäftsjahr 2025 des japanischen Ministeriums für Wirtschaft, Handel und Industrie (Meti) beworben und wurden ausgewählt, um Initiativen wie die Verwendung von Biomasse-Rohstoffen als Alternative zu Erdöl-basierten Ressourcen zu fördern.

Die drei Unternehmen haben eine Grundsatzvereinbarung unterzeichnet, um eine neue gemeinsame Betriebsgesellschaft für die beiden Ethylenproduktionsanlagen in Westjapan zu gründen. Der Betrieb des Ethylen-Crackers von Asahi Kasei Mitsubishi Chemical Ethylene (Amec) am Standort Mizushima, Kurashiki, Präfektur Okayama, wird bis zum Fiskaljahr 2030 eingestellt. Die Ethylenproduktion wird in der Anlage von Osaka Petrochemical Industries (OPC) in Takaishi, Osaka, konsolidiert. Unter Nutzung des HtA-Förderprogramms plant Asahi Kasei die Errichtung einer ersten Anlage an seinem Produktionsstandort in Mizushima zur Herstellung von Ethylen, Propylen und anderen Grundchemikalien aus Bioethanol unter Anwendung der derzeit in der Entwicklung befindlichen Revolefin-Technologie. Nach Überprüfung der Anlagenleistung, des Betriebs und der Verfahrensaspekte streben die drei Unternehmen die Aufnahme der gemeinsamen kommerziellen Produktion im Geschäftsjahr 2034 an.

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Die Umrüstung der Anlagen wird von Asahi Kasei und Mitsubishi Chemical im Zuge der Stilllegung der Mizushima-Anlage von Amec in die Praxis umgesetzt. Auch im OPC-Werk Senboku, das als Standort für die Konsolidierung dienen wird, werden Umrüstungsarbeiten durchgeführt. Der Cracker und die zugehörigen Anlagen werden nach Einstellung der Produktion umgehend abgebaut. Nach dem Abbau wollen die drei Unternehmen gemeinsam Möglichkeiten prüfen, wie der frei gewordene Standort auf eine Weise genutzt werden kann, die zur CO2-Neutralität beiträgt.

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