Roboter in der Pharma-Abfüllung Ist der optimale Mitarbeiter im Sterilbereich ein Roboter?
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Irren, heißt es, sei menschlich – Aber wenn empfindliche Pharmazeutika steril abgefüllt werden, sollten Fehler ausgeschlossen sein. Heißt die Lösung also Robotereinsatz? Ein Projekt in Indien zeigt, wie das aussehen könnte...
Ein indischer Generika-Hersteller hat nicht viel Platz in seiner Anlage - aber verständlicherweise trotzdem hohe Ansprüche: Shilpa Medicare wünschte sich für die Verarbeitung von Vials, vorgefüllten Spritzen (PFS) und Karpulen für injizierbare Krebsmedikamente eine neue Pilotlinie mit einem geringen Platzbedarf, die mit ganz wenigen menschlichen Eingriffen auskommt. Mit der Umsetzung dieser Quadratur des Kreises betrauten die Generika-Experten den Abfüll- und Pharma-Prozessexperten Steriline. Das Unternehmen aus Como, Italien, nutzte die Erfahrung aus zehn Jahren Zusammenarbeit mit Shilpa um eine Roboterlinie, die aus einer halbautomatischen Roboter-Nestfüllmaschine (RNFM1-Lab) und einer Vial-Verschließmaschine (VCM50) besteht, zu entwickeln. Beide Geräte sind in der Lage, die drei erforderlichen Formate zu verarbeiten, so die Entwickler.
Ganz ohne menschlichen Eingriff geht es aber auch nicht: Die Maschinen arbeiten unabhängig voneinander, wobei Behälter händisch vom RNFM1-Lab zur VCM50 transferriert werden müssen. Das RNFM1-Lab ist mit einer Haltestation ausgestattet ist, an der die Bediener die sterilen Aufreißbeutel, die die Tubs enthalten, manuell öffnen.
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