IO-Link Ventile
Das Ventil lernt sprechen: Warum Armaturenspezialisten über IO-Link reden

Von Dominik Stephan 3 min Lesedauer

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Ventile sind bisher stumme Zeitgenossen: Als geduldige Befehlsempfänger warten die Stellglieder auf Anweisungen aus der Leitsystemebene. Jetzt holt IO-Link die Sensorik und Aktorik aus ihrer Sprachlosigkeit. Auf der Pumps and Valves in Dortmund sind die plaudernden Stellglieder ein heißes Thema.

Die Integration des internationalen Industriestandards IO-Link in seiner neuesten Version 1.1.3 erleichtert die Installation und Instandhaltung der Ventile in komplexen Anlagen. Auch diese digitalen Stellungsregler von Schubert & Salzer Control Systems gibt es jetzt auch mit IO-Link.(Bild:  Schubert & Salzer Control Systems)
Die Integration des internationalen Industriestandards IO-Link in seiner neuesten Version 1.1.3 erleichtert die Installation und Instandhaltung der Ventile in komplexen Anlagen. Auch diese digitalen Stellungsregler von Schubert & Salzer Control Systems gibt es jetzt auch mit IO-Link.
(Bild: Schubert & Salzer Control Systems)

Kommunikation ist manchmal ganz schön einseitig: Man redet und redet, ohne so recht zu wissen, ob davon auch etwas beim Gegenüber ankommt. So ein Pokerface mag am Spieltisch eine gute Sache sein, macht aber das Miteinander nicht einfacher. Das gilt auch in der Kommunikation zwischen Maschinen und Anlagenkomponenten. Zwar melden Sensoren fleißig Messwerte an das Leitsystem, welches daraus abgeleitete Befehle an die Aktorik, also etwa Ventile oder andere Stellglieder weitergibt. Aber ob diese umgesetzt werden, bleibt offen. Vielleicht ist ein Antrieb ausgefallen oder eine Klappe blockiert? Das Leitsystem würde es nicht merken.