Investitionen in Nachhaltigkeit Hafen Antwerpen-Brügge: Knotenpunkt für die chemische Industrie und die Energiewende

Quelle: Hafen Antwerpen-Brügge 2 min Lesedauer

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Mit Investitionen in innovative Projekte wie die fossilfreie Kunststoffproduktion und ein Plastics-to-Chemicals (P2C)-Projekt stärkt der Hafen Antwerpen-Brügge weiter seine Schlüsselrolle in der europäischen Chemieindustrie.

Im P2C-Projekt wird CO₂ in wertvolle Chemikalien umgewandelt. (Bild:  A.P. Moller Holding)
Im P2C-Projekt wird CO₂ in wertvolle Chemikalien umgewandelt.
(Bild: A.P. Moller Holding)

Der Hafen Antwerpen-Brügge hat seine Position als zentrale Drehscheibe für die europäische Chemieindustrie durch aktuelle Investitionen von A.P. Moller in Vioneo, einer Großanlage zur Herstellung von Kunststoffen ohne fossile Brennstoffe, sowie das Plastics-to-Chemicals (P2C)-Projekt von Indaver, weiter gefestigt. Diese Investitionen zielen darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit des Hafens angesichts globaler Marktveränderungen und der Energiewende zu sichern. Jacques Vandermeiren, CEO des Hafens von Antwerpen-Brügge: „Die Investition von Vioneo bestätigt, dass unser Chemie-Cluster nach wie vor zu den besten der Welt gehört und zeigt eindrucksvoll den Übergang zu einem nachhaltigen Wachstumsmodell. Wir freuen uns, dass mit der A.P. Moller Holding ein europäisches Unternehmen eine so große Investition in unseren Hafen tätigt. Dieses Projekt zeigt einmal mehr, wie die Kombination aus Seeverkehr, Logistik und Industrie den Hafen Antwerpen-Brügge zu einem einzigartigen Investitionsstandort macht.“

Als einer der größten integrierten Häfen Europas spielt der Hafen Antwerpen-Brügge eine zentrale Rolle für die europäische Chemieindustrie, insbesondere durch seine engen Handelsbeziehungen mit Deutschland. Etwa 40 % des Umschlags am Hafen entfallen auf den deutschen Markt, was die strategische Bedeutung für die industrielle Lieferkette der Region unterstreicht. Weltweit führende Unternehmen wie BASF, Covestro und Exxon Mobil nutzen die Infrastruktur des Hafens sowohl für die Produktion als auch für logistische Abläufe. Sie profitieren dabei von den effizienten multimodalen Transportverbindungen sowie dem umfassenden Dienstleistungsangebot des Hafens.

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Strategische Investitionen zur Sicherung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit

Als Reaktion auf die sich wandelnden Anforderungen der Industrie haben private Unternehmen in den letzten Jahren über 10 Milliarden Euro in die Antwerpener Plattform investiert, um die industriellen Kapazitäten auszubauen und zu modernisieren. Zu den bedeutendsten Projekten zählt der Bau eines neuen Ethancrackers für Ineos, der die Ethylenproduktion erheblich steigern wird. Diese Anlage gehört zu den effizientesten und umweltfreundlichsten weltweit und ist von zentraler Bedeutung für den Chemiesektor. Zudem entwickelt der Hafen Antwerpen-Brügge eine der größten europäischen Plattformen für den Import und die Verteilung von grünem Wasserstoff, der eine Schlüsselressource zur Reduktion von Industrieemissionen darstellt. Borealis treibt den Bau einer Propandehydrierungsanlage (PDH) voran, um die Propylenproduktion zu erhöhen und die Kunststoffindustrie zu stärken.

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