Viskositätsmessung Inline-Viskositätsmessung für kontinuierliche und genaue Qualitätsüberwachung

Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Ob schweres Heizöl, Schiffsdiesel, Motor- und Getriebeöl, Zahnpasta oder Ketchup: bei allen Produkten liegt die Messlatte für Qualität immer höher. Einer der wichtigsten Parameter für Qualität ist die Viskosität. Mit seinem Viskositätsmodul setzt Endress+Hauser neue Maßstäbe bei Messungen direkt vor Ort.

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Das Viskositätsmodell von Endress+Hauser erfasst Viskositäten in einem speziell definierten Temperaturbereich zur dauerhaften Qualitätskontrolle der Produkte. (Bild: Endress+Hauser)
Das Viskositätsmodell von Endress+Hauser erfasst Viskositäten in einem speziell definierten Temperaturbereich zur dauerhaften Qualitätskontrolle der Produkte. (Bild: Endress+Hauser)

Um exakte und reproduzierbare Ergebnisse zu liefern, müssen Viskositätsmessungen bei einer bestimmten Referenztemperatur erfolgen. Endress+Hauser hat nun ein spezielles Viskositätsmessmodul entwickelt, das den wichtigen Qualitätsparameter nicht nur direkt im Prozess, sondern auch bei konstanter Temperatur (+/-0,1 °K) ermitteln kann. Die Vorteile der Inline-Viskositätsmessung liegen klar auf der Hand: Sie reduziert Labor- und Probenahmekosten und erhöht die Dosiergenauigkeit von viskositätsabhängigen Additiven, da der Anwender auf Änderungen im Prozess sofort reagieren kann.

In traditionellen Systemen kommen bei der Messung der Viskosität Glaskapillaren zum Einsatz, die aufgrund der kleinen Kapillardurchmesser sehr leicht verschmutzen können. Für die Reinigung sind Filter und Druckluftanschlüsse nötig. Und das Medium muss bei diesem Messsystem stets blasenfrei sein, da diese das Messergebnis verfälschen können.

Anders ist dies bei der Viskositätsmessung von Endress+Hauser mit dem bewährten Coriolis-Massedurchflussmessgerät Promass 83I. Aufgrund seiner robusten Bauweise ist das Gerät unempfindlich gegenüber Verschmutzungen und Gasblasen. Zusätzliche Filter sind überflüssig. Druckverluste, die durch Filtereinbauten entstehen, gehören der Vergangenheit an. Ein weiteres Plus: Das komplette Modul ist CIP-reinigungsfähig (CIP = cleaning in place).

Je nach den Eigenschaften des Messmediums, stehen unterschiedliche Ausführungen der Fluidleitungen und des Temperierbehälters zur Verfügung – auch für besonders aggressive Medien.

Die Feldbuskommunikation ermöglicht es, die Werte für Temperatur, Druck, Viskosität direkt aus dem Prozess an die Messwarte zu übertragen und bildet damit die Basis für eine kontinuierliche und hochgenaue Qualitätsüberwachung.

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