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Bioökonomie in der Kunststoffindustrie Netzwerk für mehr nachwachsende Rohstoffe in Kunststoffen geht an den Start

Quelle: FSKZ 2 min Lesedauer

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Mit dem Kick-Off des öffentlich geförderten Projekts Create beginnt eine neue Initiative zur Förderung der Bioökonomie in der Kunststoffindustrie. Ziel des Netzwerks ist es, den Einsatz nachwachsender Rohstoffe voranzutreiben, Unternehmen zu vernetzen und innovative Lösungen auf den Markt zu bringen.

Die Teilnehmer des Ceate-Kick-Offs (v.l.n.r.): Benedikte Hatz, Philipp Wohlfahrt (beide SKZ), Viktor Klein (UCB), Theresa Dörres (CCB), Jonathan Lambers (SKZ), Georg Weig (CCB), Nico Arbec, Daniel Berki-Kiss und Monika Wels (alle Carmen).(Bild:  Luca Hoffmannbeck/ SKZ)
Die Teilnehmer des Ceate-Kick-Offs (v.l.n.r.): Benedikte Hatz, Philipp Wohlfahrt (beide SKZ), Viktor Klein (UCB), Theresa Dörres (CCB), Jonathan Lambers (SKZ), Georg Weig (CCB), Nico Arbec, Daniel Berki-Kiss und Monika Wels (alle Carmen).
(Bild: Luca Hoffmannbeck/ SKZ)

Für den Kick-Off des öffentlich geförderten Netzwerks für Bioökonomie Create hat sich das Würzburger Kunststoff Zentrum SKZ mit seinen Partnern Chemiecluster Bayern, Umweltcluster Bayern und Carmen getroffen. Ziel des Projekts ist der Aufbau eines starken Netzwerks mit Akteuren der Bioökonomie. Durch verschiedene Aktivitäten sollen Austausch und Kooperation zu allen Themen rund um den Einsatz nachwachsender Rohstoffe in Kunststoffen gefördert werden. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf ökologischem Mehrwert und dem Markteinstieg.

„Nachhaltigkeit ist weiterhin das Zukunftsthema. Ohne geht es nicht“, so Scientist Philipp Wohlfahrt vom SKZ, Projektleiter von Create. Der Name des Projekts steht für „Integration nachwachsender Rohstoffe in Wertschöpfungsnetze der Kunststoffindustrie durch Entwicklung eines Innovationsclusters für die Modellregion Nordbayern und angrenzende Regionen“. Mit dem Projektstart im Februar 2025 beginnt die Zusammenarbeit des SKZ mit den drei Partnern Chemiecluster Bayern, Carmen e. V. und Umweltcluster Bayern, um Rohstoffhersteller, Verarbeiter, Produktentwickler und weitere Akteure im Wertschöpfungskreislauf in Create zusammen zu bringen.

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Das Ziel des Netzwerks klingt simpel: Mehr nachwachsende Rohstoffe in Kunststoffe bringen. Das ist zwingend notwendig, um der Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen zu entkommen und die Kunststoffindustrie zukunftssicher auszurichten. Denn selbst bei den angestrebten Recyclingquoten wird auch zukünftig immer ein Teil Neumaterial benötigt werden, das heute noch überwiegend aus fossilen Ressourcen stammt. Ziel einer biobasierten Kreislaufwirtschaft ist es, diesen Neuwareanteil möglichst komplett aus nachwachsenden Rohstoffen zu gewinnen.

„Schon jetzt gibt es viel Forschung und gute Konzepte zum Thema, nur schaffen diese es nicht immer in die Anwendung. Denn den technologischen Vorsprung in der Entwicklung der herkömmlichen Polymere und Werkstoffe aufzuholen, ist nicht immer leicht. „Je komplexer das Problem, desto mehr braucht es Zusammenarbeit“, so Wohlfahrt, „Und da kommt Create ins Spiel“.

Auch die ökonomische Betrachtung des biobasierten Markts ist Teil des Projekts. „Denn ein langfristiger Markterfolg von nachhaltigen Produkten ergibt sich aus steigender Nachfrage, gefördert durch gezielte Marketingstrategien und optimiert durch Marktstudien“, so Daniel Berki-Kiss, Berater für die stoffliche Nutzung bei Carmen. e.V.

Neben den Projektinhalten war das Thema des Kick-Offs vor allem der erste Schritt: Alle Unternehmen der Branche, unabhängig in welcher Form sie sich mit dem Einsatz nachwachsender Rohstoffe beschäftigen, zusammen zu bringen, sei es die Arbeit der Fachforen, die Studienergebnisse, die exklusiven Netzwerkveranstaltung oder der Zugang zu den online-Funktionen. Das sagt auch Jonathan Lambers vom SKZ: „Wir wollen den Unternehmen echten Mehrwert bieten. Aber ein Netzwerk ist nur so stark wie seine Mitglieder. Da zählt die Beteiligung jedes einzelnen“.

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