Namur-Empfehlung Informationsmodell für das Security Engineering von Automatisierungssystemen

Quelle: Pressemitteilung NAMUR e.V. 1 min Lesedauer

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Die Namur-Empfehlung NE 193 mit dem Titel „Ein Informationsmodell für das Automation Security Engineering“ definiert ein UML-Informationsmodell für das Security Engineering von Automatisierungssystemen (Automation Security Engineering), also das Analysieren von Security-Problemen, das Treffen von Security-Entscheidungen und das Entwickeln von Security-Lösungen für Automatisierungssysteme.

(Maks Lab - stock.adobe.com)
(Maks Lab - stock.adobe.com)

Das in dieser Namur-Empfehlung beschriebene Informationsmodell ist für das Automation Security Engineering in der Design- und Betriebsphase eines Automatisierungssystems nutzbar. Es kann von Herstellern, Integratoren und Betreibern gleichermaßen verwendet werden und ist branchen- und standortunabhängig.

Das Informationsmodell für das Automation Security Engineering hat die folgenden Anwendungsfälle:

  • Informationsaustausch zwischen security-relevanten Planungswerkzeugen: Security-relevante Informationen gibt es in vielen verschiedenen Softwarewerkzeugen bzw. Dateien. Es ist unwahrscheinlich, dass diese verschiedenen Werkzeuge ihre Datenformate in absehbarer Zeit harmonisieren werden, weshalb ein neutrales Informationsmodell zum Austausch der security-relevanten Informationen die pragmatischere Lösung zu sein scheint.
  • Modellbasiertes Security-Engineering und Security by Design: Ein Informationsmodell ist die Basis, um modellbasiertes Security Engineering zu ermöglichen und flexible Visualisierungen des zu schützenden Systems, seiner Security-Probleme bzw. der Security-Lösungen zu erzeugen. Ein Informationsmodell für das Security-Engineering hilft auch dabei, Security möglichst früh in den Automation-Engineering-Workflow zu integrieren.
  • Treffen von Security-Entscheidungen während des Betriebs: Security-Entscheidungen erfordern Kontextinformationen aus typischerweise verschiedenen Quellen. Ein Informationsmodell hilft, alle Security-relevanten Engineering-Informationen auch in der Betriebsphase noch verfügbar zu haben.
  • Verwaltung von Standardkonfigurationen: Effizienzgewinne im Betrieb von Security-Lösungen ergeben sich oft aus der Standardisierung von Komponenten und ihren Konfigurationen.

Der Anwendungsbereich des Informationsmodells ist die Dokumentation der Informationen, die beim Security-Engineering eines Automatisierungssystems verwendet und / oder erzeugt werden. Es dokumentiert also die Security von Automatisierungssystemen. Die Security der Informationen im Informationsmodell wird in dieser Namur-Empfehlung nicht betrachtet.

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