Ventile zur Dampfsteuerung

In zwölf Schritten die Installation von Ventilen optimieren

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3. Sieb

Alle Ventile zur Dampfsteuerung müssen vor dem Ventil ein Sieb haben. Dampfleitungen enthalten oft korrosionsbedingte Feststoffrückstände und andere Unreinheiten. Das Sieb filtert den Dampfstrom und verhindert, dass dieses Material sich im Inneren des Ventils festsetzt, was zu verfrühtem Ventilversagen führen würde. Das Sieb sollte aus 0,020-perforiertem Edelstahlgeflecht sein und darf nicht mit dem Siebabschnitt nach unten montiert werden. Stattdessen sollte der Siebabschnitt in einer horizontalen Position montiert werden. Dadurch wird verhindert, dass sich Kondensat ansammelt und dann durch das Steuerventil gelangt, wodurch sich die Wahrscheinlichkeit für interne Erosion und vorzeitiges Versagen erhöhen würde.

Das Sieb hat einen kalkulierten Druckabfall innerhalb der Einheit. Die Gleichung zur Berechnung des Druckabfalls lautet: ΔPs = 91.

4. Pneumatische Betätigung

Die bevorzugte Methode zur Betätigung des Dampfsteuerventils ist ein pneumatischer Steuerkopf. Die Steuerköpfe sind zuverlässig und bieten in der Regel eine Lebensdauer von über 20 Jahren. Die Wärme des Dampfes im Ventilkörper wird im Montagebügel vom Steuerkopf weggeleitet, was eine lange Lebensdauer der pneumatischen Membranen gewährleistet.

5. Positionierung des Steuerkopfs

Installieren Sie den Steuerkopf stets in aufrechter Position an einer horizontalen Leitung. Dadurch wird die Ansammlung von Kondensat im Bereich des Packungsstützrings verhindert, was zu einer Beschädigung der Packung führen würde.

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