Anlagen-Shutdown Höhere Effizienz beim Shutdown von Anlagen
Wenn die Produktion in Raffinierien und chemischen Anlagen zum Stillstand kommt, bedeutet das ein immenses wirtschaftliches Risiko. Deshalb gilt es, Shutdowns effizient zu nutzen.
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Essen – Alle fünf Jahre sind in Raffinerien und chemischen Großanlagen die gesetzlich vorgeschriebenen Energie-Prüfungen fällig. Durchschnittlich vier bis fünf Wochen lang werden Teile oder sogar die gesamte Anlage stillgelegt. Doch das kostet: Große Raffinerien können mehr als 100 000 Barrel Rohöl pro Tag verarbeiten. „Bei dieser Leistung bedeutet jede Stunde Produktionsausfall einen sechsstelligen Umsatzverlust“, erläutert Ralf Jung, Geschäftsführer von TÜV Nord Systems. Um Shutdowns möglichst effizient zu nutzen, haben die TÜV Nord Gruppe und Viasecure Deutschland eine Partnerschaft vereinbart. Die Kooperation soll Anlagenbetreiber bei Stillständen unterstützen, damit sich der Zeit- und Kostenaufwand reduziert.
Damit Anlagen so schnell wie möglich wieder in Betrieb gehen können, plant Viasecure Deutschland den Shutdown, kontrolliert das Terminmanagement und steuert den gesamten Prozess. Dabei wird die Arbeit von hunderten unterschiedlicher Fachleute koordiniert, die parallel Komponenten prüfen, warten und reinigen. TÜV Nord begutachtet währenddessen Schäden, prüft die Anlage gemäß Betriebssicherheitsverordnung und nimmt zerstörungsfreie Prüfungen von Werkstoffen vor. Im Fokus ist alles, was unter Druck steht – Rohre, Destillationsanlagen und Kessel.
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