Software für KRITIS-Betreiber Hexagon-Ausgründung Octave: Neue Marke und Board für Softwaregeschäft

Quelle: Pressemitteilung Hexagon 2 min Lesedauer

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Hexagon konkretisiert die Abspaltung seines Softwaregeschäfts: Die neue Marke Octave soll vor allem Industrie- und KRITIS-Betreiber bei der Integration von Daten, der Nutzung von KI und der Steuerung komplexer Anlagen unterstützen.

Die Hexagon-Ausgründung Octave soll Software-Anwendungen entlang des Lebenszyklus industrieller Anlagen abdecken.(Bild:  GPT Image Editor / KI-generiert)
Die Hexagon-Ausgründung Octave soll Software-Anwendungen entlang des Lebenszyklus industrieller Anlagen abdecken.
(Bild: GPT Image Editor / KI-generiert)

Mit der Einführung der Marke Octave und der Ernennung eines eigenen Verwaltungsrats konkretisiert der schwedische Technologiekonzern Hexagon die geplante Abspaltung seines Softwaregeschäfts. Die neue Einheit soll unter dem Namen „Octave Intelligence plc“ eigenständig am Markt auftreten – vorbehaltlich der Zustimmung von Gremien und Behörden.

Octave bündelt Hexagon-Geschäftsbereiche

Octave bündelt mehrere bisherige Geschäftsbereiche, darunter die Division Asset Lifecycle Intelligence sowie Safety, Infrastructure & Geospatial. Ergänzt wird das Portfolio durch die Einheiten Bricsys, ETQ und Projectmates. Damit entsteht ein Softwareanbieter, der Anwendungen entlang des gesamten Lebenszyklus industrieller Anlagen abdeckt – von Planung und Bau über Betrieb bis hin zu Sicherheits- und Compliance-Themen.

Problem der Prozessindustrie: fragmentierte Daten

Im Fokus steht die Integration bislang fragmentierter Daten- und Systemlandschaften. Insbesondere in der Prozessindustrie gelten heterogene IT-Strukturen und unzureichend vernetzte Daten als zentrale Herausforderungen. Octave soll hier eine konsolidierte Plattform und den Einsatz domänenspezifischer Künstlicher Intelligenz bieten, um betriebliche Abläufe transparenter zu machen und Entscheidungsprozesse zu unterstützen.

Strukturiert ist das Angebot in vier Bereiche:

  • 1. Design: 3D-Modellierung, Simulation und Geodaten als Basis digitaler Abbilder
  • 2. Build: Integration von Engineering-, Beschaffungs- und Bauprozessen zur besseren Steuerung von Kosten und Zeitplänen
  • 3. Operate: Echtzeitdaten, Predictive Analytics und Asset Performance Management
  • 4. Protect: Industrielle und öffentliche Sicherheit, einschließlich Cybersecurity und regulatorischer Anforderungen

Brett D. Watson übernimmt Vorsitz

Parallel zur Markenpositionierung hat Hexagon das künftige Board von Octave benannt. Den Vorsitz übernimmt Brett D. Watson, President von Koch Equity. Weitere Mitglieder sind unter anderem Magnus Ahlqvist (CEO von Securitas), Meerah Rajavel (CIO von Palo Alto Networks) sowie David J. Hollister mit Erfahrung im Finanz- und Softwareumfeld. Die Mehrheit der Mitglieder soll unabhängig sein, was im Hinblick auf eine mögliche Börsennotierung als relevant gilt.

Mattias Stenberg ist Octave-CEO

Geleitet wird Octave von Mattias Stenberg, der zuvor innerhalb von Hexagon für die entsprechenden Geschäftsbereiche verantwortlich war. Das Unternehmen adressiert insbesondere Betreiber kritischer Infrastrukturen und Industriebranchen wie Energie, Chemie und Fertigung, in denen Anforderungen an Effizienz, Sicherheit und Anlagenverfügbarkeit steigen.

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